Weihnachtsmarkt

Von   Dezember 1, 2017

Die Weihnachtszeit steht wieder vor der Tür und auch heuer sind die Pfadfinderinnen und Pfadfinder Vöcklabruck am Weihnachtsmarkt am Stadtplatz vertreten.

Von 06.-10.12. findet man uns dieses Jahr vor und gegenüber der Sparkasse.

Alle Jahre wieder kann man sich bei uns mit Grog, Kinderpunsch und Raclettebroten stärken. Des Weiteren haben wir auch heuer ein breites Sortiment an Basteleien, selbstgebackene Kekse und viele leckere Produkte aus der „Scouting Nature“- Linie, wo uns die Eltern der Kinder und Jugendlichen tatkräftig unterstützt haben, wofür wir uns sehr herzlich bedanken wollen!

Alle die einmal bei den Vöcklabrucker Pfadfindern waren und sich gerne wieder mit alten Bekannten treffen und austauschen wollen laden wir herzlichst am Freitag den 8.12. ab 17 Uhr dazu ein am Stand vorbeizuschauen und uns von ihren Erlebnissen bei den Pfadfindern zu erzählen.

In diesem Sinne wünschen wir allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit und freuen uns auf ein Treffen am Weihnachtsmarkt!

Jahreshauptversammlung 2017

Von   November 24, 2017

Wir werden 40!

Unter dem Motto „40 Jahre Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck“ fand am 23.11.2017 unsere Jahreshauptversammlung statt.

Bei einer kleinen Jause konnten wir im gemütlichem Rahmen über vergangene und zukünftige Aktivitäten informieren. Für alle die nicht dabei sein konnten steht die Präsentation unter folgendem Link zur Verfügung: Präsentation Jahreshauptversammlung

Rückblickend war das Pfadfinderjahr 2016/17 mit vielen Aktivitäten in der Kinder und Jugendarbeit ein sehr erfolgreiches, mit dem Höhepunkt eines Gruppensommerlagers. Auch bei zahlreichen Veranstaltungen konnten wir uns in der Öffentlichkeit präsentieren, beispielsweise beim Christkindlmarkt am Stadtplatz oder beim Scouting Day und der Scouting Night am OKH Gelände (Hatschek Stiftung). Ebenfalls erfreulich ist, dass wir unser Budget sehr gut einhalten konnten.
Für 2017/18 werden – neben der konsequenten Weiterverfolgung unseres strategischen Entwicklungsplans – viele Aktivitäten zu unserem runden Geburtstag im Mittelpunkt stehen.
Unser Dank gilt an dieser Stelle allen die unermüdlich einen Beitrag dazu leisten, dass die Gruppe älter wird aber nie alt aussieht!

CaEx-Herbstlager in Linz

Von   November 21, 2017

Von 10. bis 12. November war es wieder soweit, sieben CaEx begaben sich in Begleitung ihrer drei Leiter_innen auf Herbstlager, die erste Wochenendaktion im Pfadfinderjahr. Dieses Mal ging es in die Landeshauptstadt Linz, wo das Pfadfinderheim der Gruppe Linz 2 als Unterkunft diente.

Nach der Anreise am Freitag wurde mit gemeinsamen Pizzabacken und einem Filmabend gemütlich in das Wochenende gestartet.
Am nächsten Tag ging es in die Linzer Innenstadt, wo die Jugendlichen vor die Aufgabe gestellt wurden möglichst wertvolle Gegenstände zu „ertauschen“. Anfangs wurde ihnen dafür ein kleiner Anstecker zur Verfügung gestellt, der dann gegen einen wertvolleren Gegenstand eingetauscht wurde. Schrittweise wurden die Gegenstände immer weiter getauscht. So kam nach zwei Stunden Allerlei zusammen: ein Taschenmesser, Bücher, ein Messbecher, Gutscheine, etc. Am Nachmittag stand dann ein Besuch im Ars Electronica Center auf dem Programm, bei dem es allerhand Interessantes zu entdecken gab. Den Abschluss des Tages bildete eine besinnliche Kreativeinheit, bei welcher einige Kunstwerke entstanden.
Nachdem am Sonntag das Heim wieder auf Hochglanz gebracht wurde, ging es auch schon wieder nach Hause.

 

Mach ma wos mit Strom!

Von   November 5, 2017

„Mach ma wos mit Strom!“ war die Projektidee der Ranger & Rover. Mittels Wasserkraft, welche im Bach vor dem Heim gewonnen wird, sollte die Feuerstelle der Pfadfindergruppe Vöcklabruck beleuchtet werden. Auch wenn dies aufgrund von Ressourcenmangel nicht erreicht wurde, gibt es jetzt vor dem Heim der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck ein voll funktionstüchtiges, höhenverstellbares Wasserrad. Nach eingehender Planung und nicht-so-eingehender Berechnung, konnte jeder der Ranger & Rover Erfahrungen in Sachen Schweißen, Bohren und Lackieren machen. Durch Teamwork und den Einsatz schwerster Maschinen, haben wir so ein Teilziel erreicht. Danke Wasserkraft.

Ein Video zum Bau und dem Projekt ist hier zu finden.

Jahreseröffnung 2017

Von   September 11, 2017

Das Pfadfinderjahr 2016/17 wurde wie immer mit dem Sommerlager abgeschlossen und die Schule hat schon wieder begonnen. Für uns bedeutet das, dass bereits das neue Jahr vor der Tür steht und somit auch die gemeinsame Jahreseröffnung, am Freitag, den 15.09.2017 beim Pfadfinderheim stattfindet.

Ab 16.00 Uhr besteht dabei die Möglichkeit für alle neuen Kinder und Jugendlichen die
Leiterinnen und Leiter kennen zu lernen bzw. die Anmeldung für ein unverbindliches
Schnuppern zu erledigen.

Ab 16:30 Uhr startet dann das gemeinsame Programm mit allen Stufen, das um 18:30 Uhr zu Ende ist.

Nach der Eröffnung geht es mit dem normalen Heimstundebetrieb los:

Wi/Wö (7-10 Jahre): Donnerstag, 16:30-18:00 Uhr
Gu/Sp (10-13 Jahre): Freitag, 16:30-18:30 Uhr
Ca/Ex (13-16 Jahre): Freitag, 18:30-20:30 Uhr
Ra/Ro (16-20 Jahre): Sonntag, 16:00-18:00 Uhr

Wir freuen uns auf viele alte, aber auch neue Gesichter! Natürlich sind auch alle Eltern, Freunde und Bekannte herzlich dazu eingeladen.

SoLa 2017 Mautern

Von   August 2, 2017

Elf Tage den Elementen ausgesetzt, auf dem offenen Feuer kochen, keine warmen Duschen und vor allem auch Elf Tage ohne Mobiltelefon, Fernseher und sonstige elektronische Gerätschaften auszukommen.
Zehn Nächte im Zelt verbringen, nur durch eine Isomatte und einen Schlafsack vor der Kälte geschützt. Um 1 Uhr früh aufstehen, um das Lager während der Nachtwache zu durchstreifen.
Was für die meisten heutzutage unvorstellbar klingen mag, ist für einen Pfadfinder ganz normaler Lageralltag. So zog es auch dieses Jahr rund 30 Kinder und Jugendliche, mitsamt ihren 15 Begleiterinnen und Begleiter, weg von der gemütlichen Fernsehcouch, in die steirische Ortschaft Mautern. Während die Wi/Wö noch in bescheidenem Luxus ihr Quartier in der Neuen Mittelschule bezogen, errichteten die Gu/Sp, Ca/Ex und Ra/Ro ihr Lager auf einer Anhöhe mit malerischem Ausblick über das Liesingtal.

Die ersten beiden Lagertage beschäftigen sich klassischerweise mit dem Aufbau. So galt es auch heuer zuerst einmal die Schlafzelte aufzuschlagen, sobald dies erledigt war, die restlichen Lagerbauten wie Kochstelle, Jurte, Fahnenmast und Lagertor zu errichten.

Währenddessen erkundeten die Wichtel und Wölflinge die Geschichte Mauterns bei einem Ausflug ins Heimatmuseum, das in einem alten Troadkasten, also einem Getreidespeicher, in unmittelbarer Nähe zur Neuen Mittelschule untergebracht ist.

Nach der Arbeit folgt bekanntlich das Vergnügen. So richtig ins Lagerleben starteten wir, diesem Motto folgend, am Montag mit einem ausgiebigen Geländespiel. Es galt dabei ein missglücktes Experiment rückgängig zu machen und die Bewohner von Mautern vor einer Katastrophe zu bewahren. Das Wundermittel mit dem klingenden Namen „Mutagen X“ sollte unsere Wissenschaftler eigentlich mit einer gesteigerten Intelligenz ausstatten, der Versuch ging jedoch nach hinten los und so wurden die Forscher durch ihr eigenes Mittel in die geistige Steinzeit zurückgeworfen. Die Kinder und Jugendlichen hatten nun die Aufgabe durch die Absolvierung verschiedenster Stationen Hinweise zu sammeln und dadurch den Standort des Labors ausfindig zu machen und dann nach Möglichkeit ein geeignetes Gegenmittel zu finden.
Nach einem ereignisreichen Vormittag voll abwechslungsreicher Aufgaben (Physiklabor, Schnitzeljagd, Mission Impossible und vielem mehr) konnte schließlich das Labor im Gebäudekomplex der Neuen Mitteschule lokalisiert werden. Dort galt es noch die wildgewordenen Affen-Wissenschaftler in einem Völkerballspiel zu besiegen und danach die letzten Sicherheitsvorkehrungen auszuschalten, bevor schlussendlich das Heilmittel gefunden wurde, um damit die Verwandlung der Forscher rückgängig zu machen.

Um all diese Aufregung etwas zu verarbeiten, folgte dann ein etwas entspannterer Lagertag, bei dem Abzeichen, Lagerbauten und sonstige Pfadfinderfähigkeiten erworben oder verbessert werden konnten. Die Ra/Ro machten währenddessen Leoben unsicher und besichtigten die Brauerei im namensgebenden Stadtteil Göß. Die Ca/Ex besuchten den nahegelegenen Erzberg und die Wi/Wö wiederum unternahmen einen kleinen Ausflug auf die Hügel der Umgebung, begleitet von fleißigen Bergführern in Form von fünf Lamas.

 

Das nächste Highlight unseres Sommerlagers ließ nicht lange auf sich warten. Schon am darauffolgenden Tag ging es nämlich für die gesamte Gruppe hinauf auf den „Wilden Berg“. Dabei handelt es sich um einen Abenteuer- und Erlebnispark auf der dem Lagerplatz gegenüberliegenden Erhebung.  Nach der Bergfahrt mit dem Sessellift erkundeten wir als erstes den zugehörigen Wildpark mit Wölfen, Steinböcken, Bären und sogar einer kleinen Herde Yaks. Gekrönt wurde dieser Rundgang dann mit einer Greifvogelschau in der dazugehörigen Arena.

Nach einem stärkenden Picknick machten wir uns auf in Richtung Tal. Je nach Alter ging es dann mit dem Mountain Kart, der Rodelbahn oder per pedes, mal mehr, mal weniger flott, zurück zu unserem Ausgangspunkt.

 

 

Der nächste Tag gestaltete sich für die Ca/Ex und Ra/Ro dann etwas sportlicher. Diese folgten nämlich dem seit dem Mittelalter begangenen Rittersteig von Mautern in das Nachbardorf Kammern. In den vier Stunden ging es über schroffe Waldhänge und steile Wege und schlussendlich auch vorbei an der imposanten Ruine der Burg Kammerstein. Nach der erfolgreichen Erstbegehung wagten am darauffolgenden Sonntag auch die Gu/Sp die Durchschreitung.

 

Der Freitag galt dann ganz dem Feiern. Als Dank für die Rettung der Gemeinde, veranstalteten die Dorfbewohner einen rauschenden Kirtag mitsamt Festzelt, Cocktailbar, Fotostand und reichlich Unterhaltungsprogramm. Eröffnet wurde dieser feierlich von unseren beiden Ehrengästen Herrn Bürgermeister Andreas Kühberger und unserem Pfadfinderaltmeister Walter Wauschek. Außerdem markierte dieses Fest den Abschied von unseren jüngsten Lagerteilnehmern, die am darauffolgenden Tag die Heimreise antraten.

 

 

Das Wochenende stand dann ganz im Zeichen individueller Aktivitäten der einzelnen Stufen. Während die Gu/Sp die nahe Bezirkshauptstadt Leoben im Zuge eines Stadtspiels erkundeten und am Tag darauf  den Rittersteig begingen, begaben sich Ca/Ex und Ra/Ro für diese zwei Tage in die zweitgrößte Stadt unserer Republik, Graz.

Wieder zurück am Lagerplatz galten die beiden noch verbliebenen Tage dann noch ganz dem Abbau, danach ging es nach einem ereignisreichen Lager mit dem Bus wieder zurück nach Vöcklabruck.

Nachfolgend noch ein paar weitere Impressionen von unserem heurigen Sommerlager:

 

Unser Dank gilt wie immer dem gesamten Betreuerteam, welches ihre Zeit und damit auch oft ihren Urlaub, ehrenamtlich für das Sommerlager zur Verfügung stellt.
Ganz besonders bedanken wollen wir uns natürlich aber bei der Familie Kühberger, welche uns so herzlich aufgenommen, uns ihre Wiese für unser Lager zur Verfügung gestellt, und uns auch sonst immer äußerst tatkräftig unterstützt hat.

Unser Pfadfinderjahr startet dann wieder im September neu durch. Wir freuen uns auf zahlreiche alte und neue Gesichter bei der Jahreseröffnung!
Bis dahin noch einen schönen Sommer und Gut Pfad.
Euer Leiterteam

Petersfeuer 2017

Von   Juli 4, 2017

Am letzten Sonntag, dem 2. Juli, ging es am Vöcklabrucker Geispiel wieder heiß her. Da wurde nämlich, wie es bei der Pfadfindergruppe schon lange Tradition ist, das Petersfeuer entzündet.

Das Petersfeuer steht in einem engen Verhältnis zu den in ganz Österreich praktizierten Feuerbräuchen, wie dem verbreiteteren Sonnwend- oder Johannisfeuer. Das Petersfeuer wird allerdings rund eine Woche später angezündet, rund um den 29. Juni, dem Namenstag von Petrus und Paulus. Außerdem wird dabei oft mit dem aufgehäuften Holzstoß auch eine große Strohpuppe, der sogenannte „Peter“, oder auch „Peterl“, mitverbrannt. Die genaue Bedeutung dieses Brauches ist jedoch im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen.

Um dieses Brauchtum zu pflegen, treffen einmal im Jahr, am höchsten Punkt von Vöcklabruck, Mitglieder der Pfadfindergruppe mit Freunden und Bekannten im gemütlichen Kreis zusammen, bestens durch die Pfadfindergilde mit Würsteln und Getränken versorgt.

Wie immer ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses Fest möglich gemacht haben!

Scouting Day & Scouting Night 2017

Von   Juni 11, 2017

Ein wunderschönes Wochenende neigt sich schon fast wieder dem Ende zu und gleichermaßen findet auch unsere Doppelveranstaltung Scouting Day/Scouting Night mit den letzten Aufräumarbeiten ihren Abschluß.

 

Bei traumhaftem Wetter starteten wir am frühen Samstagnachmittag in unsere Tagesveranstaltung, bei der es für die Kinder und Jugendlichen so einige Stationen zu entdecken gab:

Experimente             Outdoor/Survival
Challenge Valley       Lagerbauten
Kreativ Station           Spielestation
Upcycling                   Riesenwuzzler
Turm bauen

Es konnten dabei sowohl pfadfinderische Praktiken erlernt, als auch die kreativen und körperlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden. Rund 70 Kinder waren so den ganzen Nachmittag auf dem Gelände des Alten Vöcklabrucker Krankenhauses unterwegs. Für die erfolgreiche Absolvierung aller Stationen gab es dann auch eine kleine Belohnung.
Den Abschluss des Nachmittages bildete dann noch ein Riesenwuzzlerturnier, bei dem um jeden Ball eifrig gekämpft wurde.

Mit Anbruch des Abends änderte sich auch das Programm ein klein wenig. Statt reiner Kinderunterhaltung, wie am Nachmittag, gehörte der Abend nun den etwas Älteren. Bei technisch ausgezeichneter Gitarrenmusik von Andi Haidecker und Mäxiflo, die abwechselnd mehrere Sets spielten, und vor allem auch bei malerischer Sonnenuntergangs-Szenerie, ließen wir den Abend auf der Terasse des OKH gemütlich ausklingen.
Wer nach diesen Einlagen noch immer musikalisch unbefriedigt geblieben war, konnte sich dann zu etwas späterer Stunde noch nach Herzenslust, beim Karaoke, die Seele aus dem Leib trällern. Doch auch der lustigste Abend musste irgendwann zu Ende gehen, denn schließlich hieß es auch am nächsten Morgen zeitig mit dem Abbau zu beginnen…

Somit bleibt eigentlich nur noch eines zu sagen und zwar Danke.
Zuallererst ein großes Dankeschön an das gesamte Planungsteam, welches sich stets um einen reibungslosen Ablauf bemüht hat und ohne dessen Vorarbeit überhaupt keine Veranstaltung möglich gewesen wäre. Danke an alle, die uns vor, nach und während unserer Veranstaltung so tatkräftig unterstützt haben. Danke an alle Mitarbeiter, seien es nun selbst Pfadfinder, Lebenspartner, Eltern oder Freunde. Und danke natürlich auch an die Musiker und alle Besucher, die ein solches Fest erst feiernswert machen.

Damit verabschieden wir uns (wahrscheinlich direkt ins Bett) und freuen uns bereits auf den nächsten, hoffentlich ebenso erfolgreichen, Scouting Day!

Challenge? Accepted! – BUNT 2017

Von   Juni 6, 2017

Pfingsten war BUNT. Von 03.05. bis 05.05. verbrachten die Ca/Ex Vöcklabruck gemeinsam mit rund 600 anderen Jugendlichen aus ganz Österreich ein Wochenende am Scout Camp in St. Georgen.  Am Samstag konnten sich die Burschen und Mädels bei verschiedenen Workshops wie Schmieden, Nudeln selber machen, Tanz, Selbstverteidigung oder Strampeln für Strom unter Beweis stellen. Wer vom Tages- und Abendprogramm noch nicht genug hatte, wagte sich um  2 Uhr früh erneut aus dem Schlafsack, um beim Nachtbaden oder der Fakelwanderung dabei zu sein.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Stufenmethode der Ca/Ex – das Unternehmen. Jede Gruppe plante im Vorfeld ein Unternehmen zu einem der acht Schwerpunkte, das am BUNT mit Partnergruppen durchgeführt, reflektiert und natürlich auf gefeiert wurde. Die Vöcklabruck Ca/Ex bauten im Vorfeld eine Seifenkiste, die am Wochenendlager für großes Aufsehen gesorgt hat! Den krönenden Abschluss bildete das Fest am Abend inklusive Silentdisco mit Tanzen unter dem Sternenhimmel oder in der Discojurte! Nach dem Abschluss am Montag ging es auch schon wieder Nachhause.

Bundesweite Aktionen sind nicht zuletzt super Wochenendlager, sondern auch eine tolle Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln und vor allem neue Menschen kennen zu lernen!

 

Hochleckenwanderung 2017

Von   Mai 21, 2017

Auf dem steil aufragenden Plateau des Höllengebirges, auf 1572m Seehöhe gelegen, bietet das 1925 erbaute Hochleckenhaus seit beinahe 100 Jahren einen herrlichen Weitblick über die gesamte Wasserfläche des Attersees und noch weit darüber hinaus. Seit jeher ist die Schutzhütte des Österreichischen Alpenvereins, wohl auch der guten Lage und des herrlichen Ausblicks geschuldet, ein reger Anlaufpunkt, sowohl für Sonntagsausflügler, als auch für Weitwanderer, welche die kraftzehrende Überschreitung Richtung Ebensee in Angriff nehmen wollen.
Auch die Guides und Späher wählten aufgrund dieser Eigenschaften das Hochleckenhaus als Ziel ihrer zweitägigen Bergwanderung.
Wir starteten Freitag Nachmittag mit 3 Leitern und 8 Kindern, bei herrlichstem Wetter, vom Parkplatz beim Taferlklaussee und machten uns auf den -rund 8 Kilometer langen und 800 Höhenmeter überwindenden- Weg bis zu unserer Schlafdestination.


Einem kurzen Zustieg über eine Forststraße folgte wenig später ein erster steiler Anstieg, der sich links und rechts der Hochlecken-Skipiste den Hang hinaufwand. Dieses Stück trieb uns bereits erste Schweißperlen auf die Stirn, denn bei rund 30 Grad Celsius konnte so ein Gefälle ein echtes Hindernis darstellen.

Nach dieser Anstrengung folgte eine entspanntere Passage durch waldiges, weniger steiles Terrain, bis sich beim sogenannten Georgs Bründl und dem sogenannten Jausenstein der Wald merkbar lichtete und wir die langgezogene Schotterfläche erreichten, die, von schroffen Felswänden flankiert, den Weg auf das Hochplateau freigibt. Dort gönnten wir uns eine kleine Jausenpause, um uns auf die Strapazen der nachfolgenden Steilstelle vorzubereiten.
Der Weg wurde bereits nach wenigen Metern spürbar felsiger und kurz darauf fanden wir uns wieder auf steilen Serpentinen, die sich zuerst durch Latschen und dann über Schotterfelder nach oben schlängelten. Sowohl die exponierte Lage, als auch das lose Geröll, bargen dabei so manche Gefahr und mahnten zur Vorsicht.

Nach einer halben Stunde ließen wir den harschen Anstieg über die Geröllhänge der Schotterriese hinter uns und erreichten, nach zwei weiteren kurzen Steilstücken, die mit Latschen bedeckte Hochfläche, auf der sich auch das Hochleckenhaus befindet.
Das Ziel bereits im Blick, gingen sich die letzten Meter dann beinahe wie von selbst und wir erreichten nach gut 3 Stunden Aufstieg unser Ziel. Eine nähere Erkundung der Umgebung war uns jedoch nicht mehr vergönnt, da uns eine schnell aufziehende Wolkenfront in das Hütteninnere zwang. Dort bezogen wir erst einmal unser Lager, um danach ein reichliches Nachtmahl zu uns zu nehmen. Den restlichen Abend verbrachten wir (Brett-) spielend in der Gaststube, bervor wir uns zur Nachtruhe begaben.

Am nächsten Morgen versorgten wir unsere Zimmer, stärkten uns mit einem Frühstück und begaben uns dann gemütlich auf den Rückweg. Da es der Zeitplan zuließ, entschieden wir uns zu einer kleinen Variante im Abstieg, welche nicht wieder direkt nach unten führte, sondern auf dem Weg noch den Gipfel des namensgebenden Hochleckenkogels mitnahm. Dieser ist mit 1691 Metern Seehöhe immerhin so hoch wie der Traunstein, auf welchen man übrigens einen ausgezeichneten Blick von hier oben werfen kann, ebenso wie auf den nur wenige Meter entfernten Brunnkogel mit seinem imposanten, 14 Meter hohen Gipfelkreuz.

Nach einem obligatorischen Gipfelfoto folgten wir dem Pfad talwärts, der uns infolgedessen wieder ein Stück Richtung unseres morgentlichen Ausgangspunktes zurückführte. Von dort eröffnete sich uns ein wunderbares Panorama über die Hochflächen des Höllengebirges und des darauf thronende Hochleckenhauses.

Danach trug uns der Pfad mitunter recht forsch weiter nach unten, denn der Weg umging die leichteren Anstiege des Plateaus und führte uns direkt in die steilen Hänge der Schotterriese hinunter. Noch einmal hieß konzentriert zu bleiben, doch auch diese Passage war rasch und ohne Komplikationen durchquert.

Mit dem anspruchsvollsten Wegstück im Rücken stellte der restliche Weg dann keine allzu große Herausforderung mehr dar und wir erreichten überpünktlich unseren Startpunkt, wo unsere emsigen Wanderer bereits von ihren Eltern erwartet wurden.