Weihnachtsmarkt 2018

Von   November 21, 2018

Die ersten Schneeflocken tänzeln über den eisigen Nachthimmel, süßer Punsch- und Keksgeruch erfüllt die Städte. Liebliche Musik durchschwingt die besinnliche Stille und die Hektik des Alltags verschwindet hinter einem Schleier aus zuckerinitiiertem Wohlbehagen.
Kurz: Die Weihnachtszeit steht vor der Tür.

Für die Pfadfinder bedeutet dies nicht nur den adventlichen Annehmlichkeiten zu frönen, sondern auch selbst ebendiese Annehmlichkeiten für andere bereitzustellen.
Aus ebendiesem Grunde sind wir, die Pfadfinderinnen und Pfadfinder Vöcklabruck, auch heuer wieder auf dem Vöcklabrucker Christkindlmarkt vertreten, um unsere Gäste mit allerlei Köstlichkeiten zu versorgen. Neben den altbekannten Klassikern Raclettebrot und Grogg, finden sich darunter auch wieder eine Vielzahl hausgemachter Spezialitäten, von Marmeladen über Sirup und Kekse, die für unsere „Scouting Nature“-Reihe von uns und vielen fleißigen Eltern in liebevoller Handarbeit hergestellt wurden.

Ihr findet uns dazu von:

Donnerstag, 28.11., bis Sonntag, 02.12, sowie am

Samstag, 08.12., am Vöcklabrucker Stadtplatz.

Wir freuen uns auf Euren Besuch und darauf eine angenehme Weihnachtszeit mit Euch zu verbringen.

Jahreseröffnung

Von   September 11, 2018

Das Pfadfinderjahr 2017/18 wurde wie immer mit den Sommerlagern der Stufen abgeschlossen und die Schule hat schon wieder begonnen. Für uns bedeutet das, dass bereits das neue Pfadfinderjahr vor der Tür steht und somit auch die gemeinsame Jahreseröffnung, am Freitag, den 14.09.2018 beim Pfadfinderheim stattfindet.

Ab 16.00 Uhr besteht dabei die Möglichkeit für alle neuen Kinder und Jugendlichen sowie ihre Eltern die
Leiterinnen und Leiter kennen zu lernen bzw. die Anmeldung für ein unverbindliches Schnuppern zu erledigen.

Ab 16:30 Uhr startet dann das gemeinsame Programm mit allen Stufen, das um 18:30 Uhr zu Ende ist.

Nach der Eröffnung geht es mit dem normalen Heimstundebetrieb los:

Wi/Wö (7-10 Jahre): Donnerstag, 16:30-18:00 Uhr
Gu/Sp (10-13 Jahre): Freitag, 16:30-18:30 Uhr
Ca/Ex (13-16 Jahre): Freitag, 18:30-20:30 Uhr
Ra/Ro (16-20 Jahre): Sonntag, 16:00-18:00 Uhr

Wir freuen uns auf viele alte, aber auch neue Gesichter! Natürlich sind auch alle Eltern, Freunde und Bekannte herzlich dazu eingeladen

HOME 2018

Von   August 25, 2018

 

HOME, also Heimat. Das war das Motto des diesjährigen Großlagers der Oberösterreichischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder, welches alle fünf Jahre stattfindet und heuer seine bereits 14. Auflage erfuhr.

Und was für eine fantastische Heimat es werden sollte, immerhin fanden sich knapp 4.200 Pfadfinder aus der ganzen Welt, von Kanada bis Taiwan, auf dem Scout Camp Austria in Eggenberg bei St. Georgen ein, um zehn spannende Tage miteinander zu verbringen. Darunter befanden sich auch unsere Guides und Späher, sowie die Caravelles und Explorer, die ihr diesjähriges Sommerlager am HOME verbrachten.

Einen Eindruck von den Dimensionen auf diesem Lager erhielten wir bereits am ersten Abend. Nachdem wir am Nachmittag erste Aufbauarbeiten erledigt hatten, versammelte sich alle Teilnehmer vor der Hauptbühne für die große Eröffnungsfeier nachdem die CaEx vorher bereits ihr Unterlager gebührend eröffneten. Dabei wurde nicht nur der Lagerbeginn feierlich begangen, sondern auch der offizielle Lagersong „Here, there, everywhere“ live zum Besten gegeben.

 

Am nächsten Tag ging es dann munter mit dem Aufbau weiter. Nach den Schlafzelten folgten Materialzelte, Kochstellen, Unterstände, Jurten und sonstige Lagerbauten. Es wartete jedenfalls eine Menge Arbeit auf uns.

 

Am Abend wurde dann noch das GuSp Lager GuSp-Hausen und unser eigenes Unterlager mit dem Namen Pressing eröffnet, bei den CaEx wurde dagegen eifrig mit den sogenannten Challenges begonnen. Durch Absolvieren verschiedenster Aufgaben konnte man dabei drei Stufen meistern, dargestellt jeweils durch einen hölzernen Dodekaeder, welcher die absolvierten Challenges darstellte und damit auch den Fortschritt anzeigte. Erst wenn man einen Würfel fertig hatte, konnte man mit Aufgaben der höheren Stufe fortfahren.

Während die GuSp den folgenden Tag ihrem Abenteuer widmeten und dabei der Lagerspielgeschichte folgend durch erfolgreiches Abarbeiten einer langen Liste von Aufgaben die Infrastruktur von GuSp-Hausen auf Vordermann brachten, um ihre neue Heimat schlussendlich zur schönsten Stadt Österreichs krönen zu können, beschäftigten sich die CaEx mit den Vorbereitungen für ihr Unternehmen.

 

Dafür verlassen die älteren Lagerteilnehmer für zwei (CaEx) bzw. drei Tage (RaRo) den Lagerplatz, um in der nahen und mittleren Umgebung Erkundungen anzustellen und in kleineren Gruppen spannende Tage zu erleben, fernab vom Trubel des Großlagers. Für unsere Caravelles und Explorer und ihre schwedische Partnergruppe führte diese Reise an den nahen Attersee, genauer ins reizvolle Weißenbachtal. Dort erlebten sie zwei entspannende und unterhaltsame Tage am See und unternahmen unter anderem auch eine Wanderung zum Nixenfall.

 

Währenddessen konnten sich die GuSp beim Workshoptag kreativ ausleben. Bei zuvor selbst ausgesuchten Stationen wurde so etwa ein Pizzaofen oder eine Seilbrücke gebaut. Andere besuchten einen Workshop zum Bau von Campingsesseln oder machten sich beim Geocaching auf die Suche nach einem versteckten Schatz.
Die Leiterteams von Gmunden und Vöcklabruck stellten sich derweil der Herausforderung Challenge Valley, einem 3km langen Hindernislauf, der über Stock und Stein und vor allem durch die Ager einmal quer über den Lagerplatz und die angrenzenden Felder führte.

Am Freitag hatten unsere jüngeren Lagerteilnehmer dann erst einmal Pause. Nach dem anstrengenden Programm der vorigen Tage hatten sie sich einen Tag Freizeit verdient und konnten so einmal richtig ausgiebig den gesamten Lagerplatz erforschen und unsicher machen, sowie bei den Shops und Verkaufsständen ihr Taschengeld der lokalen Wirtschaft darbieten, wohingegen die CaEx nach ihrer Rückkehr vom Unternehmen bei der Welcome Home Party und inkludierter Silent-Disco es etwas mehr Krachen ließen, welche wohl nur vom gleichzeitig stattfindenden Homecoming-Ball der RaRo übertrumpft wurde, bei dem die Coverband TBH-Club dem RaRo-Gastro-Zelt bis in die frühen Morgenstunden ordentlich einheizte. Als etwas ruhigere Abenddestination bot sich das Hide-Away an, die Leitergastro, in welcher -Nomen est Omen- die Betreuer bei Lagerfeuer(-n) und Musik eine kurze Auszeit vom Lagerstress suchen und sich auch mit Leiterkollegen aus aller Welt austauschen konnten.

 

Nach einer für so manchen etwas (zu) kurz geratenen Nacht ging es gleich frühmorgens sportlich weiter.
Der Samstag wartete als „HOME 2018 Tag“, ganz im Zeichen des Lagermottos, mit allerlei abwechslungsreichen Aktivitäten auf. So stand als erster Programmpunkt der „HOME-Run“ auf dem Plan. Auf fünf sonnigen Kilometern wurde dabei im Einzellauf der gesamte Lagerplatz umrundet. Anschließend fand auf verkürzter Strecke auch ein Staffellauf statt, der ebenfalls für helle Begeisterung bei den Zuschauern sorgte. Die Beteiligung auf Vöcklabrucker Seite hielt sich zwar eher in Grenzen, endete jedoch mit einem dritten Platz im Einzel dann doch noch erfolgreich. Zeitgleich absolvierten zwei unserer Späher, welche zuvor in einer Verlosung auserwählt wurden, den hauseigenen Hochseilgarten „High-Kix“. Bei den CaEx begann der Tag dagegen eher entspannter mit der längsten Picknickdecke der Welt, wo einmal die Leiter in Kostümierung die Bewirtung übernahmen.

 

Gegen Abend konnte beim Abend der offenen Kochtöpfe (Open Pots) auch kulinarisch die Welt erkundet werden. Neben wohlbekannten Speisen aus Omas Repertoire wie Kaiserschmarren und Schnitzel, oder dem wirklich vorzüglichen Steckerlfisch der Gmundner Kollegen, konnten auch durchaus exotische Mahlzeiten, wie das berühmt-berüchtigte schottische Haggis oder echt schwedische (und im Gegensatz zu einer gewissen schwedischen Einrichtungskette keineswegs tiefgefrorene) Kötbullar verköstigt werden.

 

 

Erschöpft und mit vollem Bauch ging es zu Bett, denn auch der nächste Tag wollte wieder voller Elan und Tatendrang begangen werden. Vor allem für unsere Kinder und Jugendlichen, denn es stand der Besuchertag ins Haus und es gab ja so einiges, was es den Eltern, Freunden und Verwandten zu zeigen und vorzuführen gab. Für uns Leiter war dagegen endlich ein wenig relaxen angesagt. Immerhin hatten wir das erste Mal richtig Freizeit und nutzten diese nun auch um selbst einmal den Lagerplatz erkunden zu können. Ruhe kehrte dann zwar auch am restlichen Lager ein, als die zirka 5.000 Besucher am späten Nachmittag wieder die Heimreise antraten, jedoch nur für kurz. Denn gegen Abend gab der TBH-Club ein weiteres Konzert und dabei in zweieinhalb Stunden so einige Hits der letzten Jahre zum Besten.

 

Der Montag war dann wieder ganz Spiel, Spaß und Abenteuer gewidmet. Während die GuSp sich wieder Aufgaben für die Aufwertung ihrer neuen Heimat GuSp-Hausen stellten, wartete auf die CaEx eine noch viel größere Herausforderung am sogenannten Blue Monday. Ihr Ziel war es nämlich in 100 Minuten nicht nur eine, sondern gleich ganze 100 Aufgaben zu schaffen, die über den gesamten Lagerplatz verteilt waren. Das daraus resultierende geordnete Chaos überzog das Lager mit einer heiteren Stimmung, die auch die restlichen Lagerteilnehmer durchaus mitzureißen wusste. Mitreißend war dann auch die Abschlussparty, bei der 1.200 mit Neonfarben geschminkte CaEx vor der großen Bühne im strömenden Regen abtanzten.

 

Die restlichen zwei Tage waren dann dem Abbau gewidmet. Vor allem das Wetter machte uns dabei das eine oder andere mal zu schaffen und einen nassen Strich durch die Rechnung. Am Ende konnten wir durch etwas Flexibilität und ein Quäntchen Glück dann doch noch trocken abbauen und einpacken und machten uns dann auf den (kurzen) Nachhauseweg.

Als ganz besonderes Abschiedsgeschenk gab es dann noch für jeden Lagerteilnehmer ein Fotobuch mit eindrucksvollen und lustigen Momentaufnahmen des Home 2018, damit die schönen Erinnerung auch noch viele Jahre anhalten mögen. Dieses Fotobuch könnt ihr ->hier auch in digitaler Form durchblättern.

Ganz zum Schluss bleibt uns wie immer nur ein Dank an all unsere Kinder und Jugendlichen, die dieses doch auch für uns besondere Lager mit uns geteilt haben, an alle Leiter, die etwaigem Stress und Schlafmangel trotzten, um unseren jungen Pfadfinderinnen und Pfadfindern ein möglichst reibungsloses und spannendes Sommerlager bieten zu können und im Falle eines internationalen Großlagers wie diesem, bei dem wir Leiter zu weiten Teilen ebenfalls nur Teilnehmer sind, gilt die größte Anerkennung vor allem den hunderten Mitarbeitern, die abertausende Arbeitsstunden in die Planung, Vorbereitung und Durchführung eines solchen Mammutprojekts investiert haben.

Wir sehen uns bereits in wenigen Wochen wieder, genauer am 14. September, zur Jahreseröffnung. Hoffentlich gut erholt und voll motiviert.

Scouting Day / Scouting Night 2018

Von   Juni 17, 2018

Schon das gesamte heurige Pfadfinderjahr stand und steht immer noch unter einem besonderen Zeichen. Wir feiern nämlich dieses Jahr unser 40-jähriges Jubiläum. Diese Jubiläumsfeierlichkeiten fanden diesen Samstag im Rahmen unserer mittlerweile sehr gut angenommenen Doppelveranstaltung Scouting Day & Scouting Night ihren vorläufigen Höhepunkt.

Ganz im Sinne unserer Hauptaufgabe als (Pfadfinder-) Verein, nämlich inhaltlich wertvolle Jugendarbeit zu leisten, war auch der Nachmitttag gestaltet. Bei verschiedenen Stationen konnten die Kinder neue Fertigkeiten erlernen und spielerisch ihre körperlichen, sowie geistigen Fähigkeiten testen. So konnte man bei der Upcycling Station aus Müll wieder brauchbare Gegenstände basteln, bei der Kreativstation ein Fangbecher-Spielzeug anfertigen, oder in unserem kleinen Museum die Geschichte der Pfadfinder und unserer Gruppe erforschen. Bei der Survivalstation wurde eine Matratze aus Gras angefertigt, und bei der Lagerbautenstation ein kleiner Fahnenmast für unser neues Transparent gebaut.

 

Nach dem ausgelassenen ersten Teil folgte gegen 18 Uhr der offiziellere, jedoch keinesfalls unerfreulichere Part, um unser Jubiläum auch mit einem angemessenen Festakt zu begehen. Unser Obmann Gernot führte uns in seinen, von den RaRo visuell unterstützten, Ausführungen von einem Blick auf die vergangenen 40 Jahre hin zur Gegenwart und Zukunft unseres Vereins.
Passend dazu gab es für die zahlreichen Gäste nämlich gleich einige Neuerungen zu bestaunen. Die WiWö untermalten mit einer Gesangseinlage die Präsentation eines neuen Pfadi-Liederbuchs, unser neuer Pfadfibus, der noch rechtzeitig vor dem Sommerlager angeschafft werden konnte, wurde vorgestellt, ebenso ein neues, überarbeitetes Logo, sowie eine neue Fahne für unsere Gruppe.

 

Dann galt es es noch den besonderen Rahmen nicht einfach verstreichen zu lassen, sondern diesen gleich für einige Ehrungen und Verleihungen zu verwenden. Zuallererst wurde Babsi das Ehrenzeichen in Bronze für Ihre langjährigen Verdienste in unserer Gruppe verliehen, später bekamen einige Guides und Späher auch noch ihr BIWAK-Abzeichen überreicht und ein Wichtel durfte ihr Versprechen in dieser Runde ablegen.

 

Um auch auf kulinarischer Ebene ähnlich hohen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde nach der letzten Ehrung postwendend das Buffet eröffnet, denn das vorbereitete Spanferkel wartete bereits seit ein paar Stunden auf dem Grill auf seinen Verzehr.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte unterdessen Harry Ahamer, der mit seinen gefühlvollen Blues-Klängen die Terasse noch bis spät in den Abend hinein bei gemütlicher Stimmung gefüllt hielt. Danach wurde noch in die Nacht hinein bei Karaoke und Dosenmusik weitergefeiert. Man wird ja schließlich nur einmal vierzig…

 

Ein herzliches Danke an alle die mit ihrem Einsatz dieses Fest möglich gemacht haben, sowie an alle Gäste, die einer solchen Veranstaltung erst ihre Daseinsberechtigung verleihen!

Jetzt gilts – Datenschutz

Von   Mai 28, 2018

Die sogenannte „Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)“ der EU beschäftigt derzeit wohl alle, Firmen und Vereine in der Umsetzung, uns alle als Empfänger zahlreiche E-Mails mit der Bitte um Zustimmung bei der Verwendung unserer personenbezogener Daten.

Auch als Verein haben wir in den letzten Wochen und Monaten intensiv an der Umsetzung gearbeitet, wie gewohnt sind wir als Pfadfinder und Pfadfinderinnen wieder vorbildlich, es gibt auf unserer Website keinen lästigen Hinweis auf Cookies, wir verwenden einfach keine. Auch brauchen wir Google nicht, um unsere Besucher kennen zu lernen, wir machen das persönlich in den Heimstunden oder bei unseren Veranstaltungen. Selbstverständlich geben wir auch keine Daten an irgendjemanden Unbefugten weiter.

Oder anders gesagt: vieles wollen wir von unseren Freunden, Mitgliedern und Mitarbeitern, am liebsten sind uns dabei Engagement und Tatkraft. Persönliche Daten dürfen aber gerne alle behalten.

Dennoch betreiben wir – natürlich – eine Mitgliederverwaltung oder machen bei unseren Veranstaltungen Fotos. Ebenfalls müssen wir es wissen, wenn ein Kind am Sommerlager Medikamente benötigt. Die dazu relevanten Informationen sind in der Datenschutzinformation für Mitglieder und in den Datenschutzinformationen für unsere Website zusammengestellt und immer aktuell auf unserer Website abrufbar.

Wie immer gilt: für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

BIWAK Weißenbach 2018

Von   Mai 27, 2018

Die Wettergötter schienen uns nicht gerade gnädig gestimmt, als wir Freitagnachmittag im Weißenbachtal eintrafen. Von den ersten Vorboten der später mit Freunden, Verwandten und Bekannten wiederkommenden Regentropfen ließen wir uns die Stimmung jedoch keinesfalls vermiesen. Spaß und Abenteuer werden bei dem alle zwei Jahre stattfindenden BIWAK Lager schließlich groß geschrieben.

Diesem Grundsatz folgend ging es gleich munter los und nicht etwa zu Fuß, sondern per Traktor in Richtung Lagerplatz, welcher sich in Steinwurf- (und glücklicherweise nicht Steinschlag-) enfernung zum Fuße des Schobersteins befand. Bei der Anfahrt hatten nicht nur die Kinder, sondern auch die Leiter ihre Freude.

Der angebrochene erste Tag stand dann noch ganz im Zeichen der Tarnung. Wurde vor dem Abendessen noch an der Theorie und der Tarnausrüstung gefeilt, galt es nach Einbruch der Dunkelheit das Erlernte in die Tat umzusetzen. Wir tauschten die Geborgenheit am- und den Gesang rund um das Lagerfeuers mit der Abgeschiedenheit und Stille der Wälder des Weißenbachtals. An den Leitern vorbei musste dort die ersehnte Beute in Form von Süßigkeiten möglichst unerkannt erschlichen werden. Nach getaner Arbeit und dem Rückmarsch zum Lagerplatz wartete dann schon der warme Schlafsack auf uns.

 

Auf eine kurze Nacht folgte ein umso längerer (jedoch keinesfalls langweiliger) Tag. Und er begann mehr als nur versöhnlich. Nach dem eher wechselhaften Vortag wartete dieser Morgen mit feinstem Sommerwetter auf. Nach Erledigung einiger alltäglicher Lageraufgaben, ging es an diesem Samstag gleich dreimal zurück ins Tal. Zuerst wurde bei einer Naturkundewanderung die Tier- und Pflanzenwelt erforscht, nach dem Mittagessen folgte dann wieder ein actionreicher Teil, bei dem auch ein wenig Mut unter Beweis zu stellen war. Es wartete der -trotz sommerlicher Außentemperaturen- eisige Weißenbach auf uns. Nach einer ersten „Aufwärm“-runde folgte dann der Sprung ins kalte Wasser von den Felsen am Ufer.

Ein wesentlicher und namensgebender Teil unseres Wochenendlagers ist der Bau und der nächtliche Aufenthalt in einem Biwak, einem improvisierten (Not-) Unterstand für die Nacht. Nur mit Kohtenplanen und Material aus der Natur sollte dabei ein möglichst wetterfester und geschützter Schlafplatz entstehen. Dies verlangt sowohl ein gewisses Maß an Kreativität, als auch handwerkliches Geschick. Kaum wieder trocken vom Baden stellten wir uns dieser Aufgabe. Und die Ergebnisse konnten sich durchaus sehen lassen und wurden dann abends postwendend auf ihre Tauglichkeit geprüft und für gut befunden.

Der letzte Tag startete mit einem Frühstück am malerischen Uferstrand mitten im Weißenbachtal. Unser weiterer Weg folgte ebendiesem dann in zwei Gruppen in jeweils entgegengesetzte Richtungen. An den beiden Zielpunkten war je ein Teil unseres Mittagessens versteckt, das dann zurücktransportiert und verspeist werden musste. Bei dieser Flußwanderung sollte vor allem die Teamfähigkeit getestet werden. Nach den bereits erfolgreich gemeisterten Aufgaben stellte dies nun keine allzu große Herausforderung mehr dar.

Nun galt es nur mehr das Lager abzubrechen. Pünktlich um 14 Uhr, nach genau 48 Stunden aufregenden Programms, wurden unsere GuSp dann etwas erschöpft, vielleicht auch etwas schmutzig, aber durchwegs glücklich von ihren Eltern in Empfang genommen.

Die einzelnen Teile des Wochenendlagers werden außerdem einer Bewertung unterzogen. Bei insgesamt positiver Beurteilung wird den Teilnehmern zusätzlich noch das begehrte BIWAK-Abzeichen überreicht. Die Verleihung wird heuer im Zuge unserer 40-Jahr-Feier am Scouting Day am 16. Juni stattfinden.

40 Zutaten in 40 Minuten – 40 Jahre Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck

Von   Mai 1, 2018

40 Zutaten in 40 Minuten am Lagerfeuer in ein vier Gänge Menü zu verwandeln, diese Herausforderung haben am 29. April über 60 Eltern, Kinder und Freunde der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck angenommen.

Schafkäse wurde in Haselnussblättern gebraten, Brot gebacken, ein Aufstrich zubereitet, Spieße gegrillt, Spinat gedünstet und Ofenkartoffeln zubereitet. Die besonders Wagemutigen verfeinerten dabei ihre Gerichte mit Kräutern aus der Natur. Nach (fast) 40 Minuten konnten alle an der Tafel Platz nehmen und manche Kinder haben beim Anlegen der Feuerstellen, dem Holz hacken und dem Kochen ohne Strom vielleicht auch ihren Eltern etwas gelernt.

Anlässlich unseres Jubiläums durfte natürlich auch eine Geburtstagstorte nicht fehlen, angeschnitten von unseren beiden Rekord-Losverkäufern.

Leiterausflug in den Naturpark Obst-Hügel-Land

Von   April 23, 2018

Einmal im Jahr kommen die Leiterinnen und Leiter der Pfadfindergruppe Vöcklabruck zusammen um auf einem gemeinsamen Ausflug ihr Umland zu erkunden. Dabei bietet sich uns die Möglichkeit auch die andere Seite der Kinder- und Jugendarbeit zu erleben, indem wir an einem organisierten Programm teilnehmen und dadurch auch ein wenig selbst Kind sein können, ohne die Verantwortung, welche das Leiterleben üblicherweise so mit sich bringt.

Dieses Jahr ging es für uns in den Naturpark Obst-Hügel-Land, der sich mit seinen Streuobstwiesen und Obstbaumreihen über die sanften Erhebungen im Nordwesten Grieskirchens erstreckt. Nach dem Einchecken im Hotel in Grieskirchen ging es bei traumhaftem Wetter auch direkt weiter nach St. Marienkirchen an der Polsenz. Im dortigen Mostmuseum erfuhren wir alles über die vorindustrielle Mostherstellung, sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern und Handwerker, insbesondere der Emanzipation zu dieser Zeit.

Im Anschluss folgte eine kleine Verköstigung lokaler Mosterzeugnisse, wie der regionalen Spezialität, dem Weberbartl.

Zu Mittag war dann eine kleine Stärkung im Gasthaus von Nöten, um uns für die darauffolgende entbehrungsreiche Geo-Caching-Wanderung zu rüsten. Ausgestattet mit GPS-Geräten und einem kleinen Rätselheft, mithilfe dessen wir durch das Lösen von Aufgaben die jeweils nächsten Zielkoordinaten erhielten, erwanderten wir auf dieser „Most-Safari“ den Naturpark mit seinen weiten Feldern und Obstbäumen.

Nach der beschwerlichen 3km Wanderung hatten wir uns eine Rast redlich verdient. Bei der Mostschank Ebner genossen wir die zu Ende gehenden nachmittäglichen Sonnenstrahlen und wurden mit einer köstlichen Brettljause und kühlen Getränken bestens versorgt.

Den angebrochenen Abend ließen wir dann ganz gemütlich in der Bezirkshauptstadt ausklingen, um nach einem erlebnisreichen Tag, ohne jedwede Umwege über die Grieskirchner Nachtlokalitäten, noch zeitig ins Bett zu kommen.

Ein großes Dankeschön an die Gruppenleitung, die dieses Wochenende für uns auf die Beine gestellt hat.

Müllsammelaktion 2018

Von   April 20, 2018

Einmal im Jahr verwenden die Guides und Späher eine ihrer Heimstunden darauf, die mittlere bis nahe Umgebung des Pfadfinderheims von Müll und sonstigem Unrat zu befreien. Nachdem in den Jahren zuvor die Bereiche um die Vöckla, von der Vöcklawehr durch die Au bis in den Stadtkern durchforstet und zu einem guten Teil gesäubert wurden, widmeten wir heuer unsere Aufmerksamkeit einem anderen Abschnitt: Dem Dießenbachtal.

Die Bundesstraße von Vöcklabruck nach Ungenach und weiter Richtung Ried ist eine der meistbefahrenen Straßen im Umkreis und führt direkt an unserem Heim vorbei. Durch die starke Frequentierung, die Acht- und Anstandslosigkeit so manchen Fahrzeuglenkers, sowie die Unwegsamkeit des Geländes, ist dieser Abschnitt auch einer der am stärksten verschmutzten, weshalb einiges an Arbeit vor uns lag.

In zwei Gruppen aufgeteilt -die erste kämpfte sich unterhalb der Straße den Dießenbach entlang, die zweite säuberte am, unter und neben dem Radweg- füllten wir Sack um Sack mit allerlei Tand. Es ist schon erstaunlich, was da nach all den Jahren so alles wieder zu Tage tritt. So fanden sich, neben den für eine Straße typischen Autoteilen und Radkappen und den tragischerweise offensichtlich ebenfalls obligatorischen Bier- und Energydosen (mehr als 1/3 des gesammelten Mülls bestand nur daraus), auch allerhand Kuriositäten, darunter unter anderem ein Motorradhelm und allerlei weggeworfener Schrott.

Insgesamt konnten wir nach getaner Arbeit mit fünf prallgefüllten Müllsäcken den Rückweg antreten und damit erneut einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und der Sauberkeit in unserer Region beitragen. Für die Anstrengung wurden unsere Helfer wie immer mit einem erfrischenden Eis belohnt.

 

Härtewanderung 2018

Von   April 11, 2018

Eine Härtewanderung dient dazu, jedem Teilnehmer Gelegenheit zu geben, in einer Patrulle seine pfadfinderischen Fähigkeiten, Kondition, Teamgeist, sowie vor allem sein Durchhaltevermögen unter Beweis stellen zu können.
Die Regeln sind einfach: Rund 24 Stunden Zeit für 40-50 km Wegstrecke, die es abseits von Ortschaften und größeren Straßen anzulegen gilt. Dazwischen 6-8 Stationen, die absolviert werden müssen, um den jeweils nächsten Zielpunkt zu erhalten, und ein Nachtbiwak für eine kurze Rast.
Keinerlei technische Hilfsmittel sind erlaubt, außer den zur Navigation unerlässlichen Karte und Kompass und einer selbstgebauten Lampe. Die Patrullen werden zudem während der gesamten HW mit Punkten bewertet, die in der Gesamtwertung zusammengezählt werden und über das Endresultat entscheiden. Aufgrund der hohen Anforderungen ist die HW grundsätzlich den älteren Pfadfindern vorbehalten (RaRo und aufwärts).

Am vergangenen Wochenende stellten sich drei Mitglieder der Pfadfindergruppe Vöcklabruck, gemeinsam in einer Patrulle mit jeweils zwei Teilnehmern der befreundeten Gruppen Gmunden und Wien 87/B7, dieser Herausforderung. Die bereits 52. Auflage dieser von der Wiener Kolonne Transdanubia ausgerichteten Veranstaltung führte in den hügeligen Süden Wiens, auf einer Route von Hainfeld über Altlengbach und Eichgraben nach Rekawinkel.

Bergi, Fuxi, Lukas, Babsi, Klausi, Julia und David

Am Samstag, dem ersten Tag, um halb drei wurden wir in der Nähe der Klammhöhe bei Hainfeld ausgesetzt und machten uns sogleich auf den Weg in Richtung erster Station.

Dort wartete auch die erste Aufgabe auf uns. Zumeist testen die Stationen sowohl Teamwork, Einfallsreichtum, als auch die pfadfinderischen Fähigkeiten. So auch hier, wo wir etwa ein Morsegerät zusammenbauen und damit eine verschlüsselte Botschaft übermitteln mussten.Gute zweieinhalb Stunden Marsch später wartete dann eine etwas körperbetontere Aufgabe auf uns. Hier sollten wir  Äpfel aus der Mitte eines „Teichs“ fischen, ohne selbigen zu betreten, wozu uns nur unsere eigene Kraft und ein Tau zur Verfügung standen. Auch dieses Hindernis war schnell überwunden, das nächste Etappenziel lokalisiert und bald darauf waren wir wieder unterwegs.

In dieser Manier ging es den restlichen Tag und die darauffolgende Nacht weiter. Wir hangelten uns von Etappe zu Etappe und überwanden so in den folgenden 16 Stunden 39,4 Kilometer und 1315 Höhenmetern, lösten Aufgabe um Aufgabe, um um exakt 06:22 Uhr als erst viertes Team (von insgesamt zwölf) unseren „Schlaf“ platz beim Kloster Eichenbach zu erreichen. Dort galt es noch unser Biwak aufzubauen und eine Mahlzeit zuzubereiten.

Der zweite Teil der HW gestaltete sich dagegen geradezu entspannt. Nach eineinhalb Stunden Schlaf ging es um neun Uhr mit einem kleinen Wettbewerb weiter. In einem kleinen Feld-Abräumen-Turnier konnten wir uns durch den Einzug ins Halbfinale wichtige Punkte für die Gesamtwertung sichern. Danach galt es das Lager abzubrechen und unseren Weg bei schönstem Frühlingswetter in Richtung Rekawinkel fortzusetzen. Nach weiteren zehn Kilometern und zwei abschließenden Herausforderungen, erreichten wir schlussendlich unser endgültiges Ziel in einem Gasthaus, in dem unsere Bemühungen mit einem wohlverdienten Mittagessen belohnt wurden.

Zudem gelang es uns durch eine solide Gesamtleistung die Härtewanderung nicht nur erfolgreich zu beenden, sondern diese mit hervorragendem Erfolg abzuschließen, wofür wir mit einer roten HW-Perle ausgezeichnet wurden.

  • Rot= Hervorragend
  • Grün= Sehr Gut
  • Blau= Gut
  • Weiß= HW beendet