Autoren Archive: Oeffi

Jahreseröffnung

Von   September 11, 2018

Das Pfadfinderjahr 2017/18 wurde wie immer mit den Sommerlagern der Stufen abgeschlossen und die Schule hat schon wieder begonnen. Für uns bedeutet das, dass bereits das neue Pfadfinderjahr vor der Tür steht und somit auch die gemeinsame Jahreseröffnung, am Freitag, den 14.09.2018 beim Pfadfinderheim stattfindet.

Ab 16.00 Uhr besteht dabei die Möglichkeit für alle neuen Kinder und Jugendlichen sowie ihre Eltern die
Leiterinnen und Leiter kennen zu lernen bzw. die Anmeldung für ein unverbindliches Schnuppern zu erledigen.

Ab 16:30 Uhr startet dann das gemeinsame Programm mit allen Stufen, das um 18:30 Uhr zu Ende ist.

Nach der Eröffnung geht es mit dem normalen Heimstundebetrieb los:

Wi/Wö (7-10 Jahre): Donnerstag, 16:30-18:00 Uhr
Gu/Sp (10-13 Jahre): Freitag, 16:30-18:30 Uhr
Ca/Ex (13-16 Jahre): Freitag, 18:30-20:30 Uhr
Ra/Ro (16-20 Jahre): Sonntag, 16:00-18:00 Uhr

Wir freuen uns auf viele alte, aber auch neue Gesichter! Natürlich sind auch alle Eltern, Freunde und Bekannte herzlich dazu eingeladen

HOME 2018

Von   August 25, 2018

 

HOME, also Heimat. Das war das Motto des diesjährigen Großlagers der Oberösterreichischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder, welches alle fünf Jahre stattfindet und heuer seine bereits 14. Auflage erfuhr.

Und was für eine fantastische Heimat es werden sollte, immerhin fanden sich knapp 4.200 Pfadfinder aus der ganzen Welt, von Kanada bis Taiwan, auf dem Scout Camp Austria in Eggenberg bei St. Georgen ein, um zehn spannende Tage miteinander zu verbringen. Darunter befanden sich auch unsere Guides und Späher, sowie die Caravelles und Explorer, die ihr diesjähriges Sommerlager am HOME verbrachten.

Einen Eindruck von den Dimensionen auf diesem Lager erhielten wir bereits am ersten Abend. Nachdem wir am Nachmittag erste Aufbauarbeiten erledigt hatten, versammelte sich alle Teilnehmer vor der Hauptbühne für die große Eröffnungsfeier nachdem die CaEx vorher bereits ihr Unterlager gebührend eröffneten. Dabei wurde nicht nur der Lagerbeginn feierlich begangen, sondern auch der offizielle Lagersong „Here, there, everywhere“ live zum Besten gegeben.

 

Am nächsten Tag ging es dann munter mit dem Aufbau weiter. Nach den Schlafzelten folgten Materialzelte, Kochstellen, Unterstände, Jurten und sonstige Lagerbauten. Es wartete jedenfalls eine Menge Arbeit auf uns.

 

Am Abend wurde dann noch das GuSp Lager GuSp-Hausen und unser eigenes Unterlager mit dem Namen Pressing eröffnet, bei den CaEx wurde dagegen eifrig mit den sogenannten Challenges begonnen. Durch Absolvieren verschiedenster Aufgaben konnte man dabei drei Stufen meistern, dargestellt jeweils durch einen hölzernen Dodekaeder, welcher die absolvierten Challenges darstellte und damit auch den Fortschritt anzeigte. Erst wenn man einen Würfel fertig hatte, konnte man mit Aufgaben der höheren Stufe fortfahren.

Während die GuSp den folgenden Tag ihrem Abenteuer widmeten und dabei der Lagerspielgeschichte folgend durch erfolgreiches Abarbeiten einer langen Liste von Aufgaben die Infrastruktur von GuSp-Hausen auf Vordermann brachten, um ihre neue Heimat schlussendlich zur schönsten Stadt Österreichs krönen zu können, beschäftigten sich die CaEx mit den Vorbereitungen für ihr Unternehmen.

 

Dafür verlassen die älteren Lagerteilnehmer für zwei (CaEx) bzw. drei Tage (RaRo) den Lagerplatz, um in der nahen und mittleren Umgebung Erkundungen anzustellen und in kleineren Gruppen spannende Tage zu erleben, fernab vom Trubel des Großlagers. Für unsere Caravelles und Explorer und ihre schwedische Partnergruppe führte diese Reise an den nahen Attersee, genauer ins reizvolle Weißenbachtal. Dort erlebten sie zwei entspannende und unterhaltsame Tage am See und unternahmen unter anderem auch eine Wanderung zum Nixenfall.

 

Währenddessen konnten sich die GuSp beim Workshoptag kreativ ausleben. Bei zuvor selbst ausgesuchten Stationen wurde so etwa ein Pizzaofen oder eine Seilbrücke gebaut. Andere besuchten einen Workshop zum Bau von Campingsesseln oder machten sich beim Geocaching auf die Suche nach einem versteckten Schatz.
Die Leiterteams von Gmunden und Vöcklabruck stellten sich derweil der Herausforderung Challenge Valley, einem 3km langen Hindernislauf, der über Stock und Stein und vor allem durch die Ager einmal quer über den Lagerplatz und die angrenzenden Felder führte.

Am Freitag hatten unsere jüngeren Lagerteilnehmer dann erst einmal Pause. Nach dem anstrengenden Programm der vorigen Tage hatten sie sich einen Tag Freizeit verdient und konnten so einmal richtig ausgiebig den gesamten Lagerplatz erforschen und unsicher machen, sowie bei den Shops und Verkaufsständen ihr Taschengeld der lokalen Wirtschaft darbieten, wohingegen die CaEx nach ihrer Rückkehr vom Unternehmen bei der Welcome Home Party und inkludierter Silent-Disco es etwas mehr Krachen ließen, welche wohl nur vom gleichzeitig stattfindenden Homecoming-Ball der RaRo übertrumpft wurde, bei dem die Coverband TBH-Club dem RaRo-Gastro-Zelt bis in die frühen Morgenstunden ordentlich einheizte. Als etwas ruhigere Abenddestination bot sich das Hide-Away an, die Leitergastro, in welcher -Nomen est Omen- die Betreuer bei Lagerfeuer(-n) und Musik eine kurze Auszeit vom Lagerstress suchen und sich auch mit Leiterkollegen aus aller Welt austauschen konnten.

 

Nach einer für so manchen etwas (zu) kurz geratenen Nacht ging es gleich frühmorgens sportlich weiter.
Der Samstag wartete als „HOME 2018 Tag“, ganz im Zeichen des Lagermottos, mit allerlei abwechslungsreichen Aktivitäten auf. So stand als erster Programmpunkt der „HOME-Run“ auf dem Plan. Auf fünf sonnigen Kilometern wurde dabei im Einzellauf der gesamte Lagerplatz umrundet. Anschließend fand auf verkürzter Strecke auch ein Staffellauf statt, der ebenfalls für helle Begeisterung bei den Zuschauern sorgte. Die Beteiligung auf Vöcklabrucker Seite hielt sich zwar eher in Grenzen, endete jedoch mit einem dritten Platz im Einzel dann doch noch erfolgreich. Zeitgleich absolvierten zwei unserer Späher, welche zuvor in einer Verlosung auserwählt wurden, den hauseigenen Hochseilgarten „High-Kix“. Bei den CaEx begann der Tag dagegen eher entspannter mit der längsten Picknickdecke der Welt, wo einmal die Leiter in Kostümierung die Bewirtung übernahmen.

 

Gegen Abend konnte beim Abend der offenen Kochtöpfe (Open Pots) auch kulinarisch die Welt erkundet werden. Neben wohlbekannten Speisen aus Omas Repertoire wie Kaiserschmarren und Schnitzel, oder dem wirklich vorzüglichen Steckerlfisch der Gmundner Kollegen, konnten auch durchaus exotische Mahlzeiten, wie das berühmt-berüchtigte schottische Haggis oder echt schwedische (und im Gegensatz zu einer gewissen schwedischen Einrichtungskette keineswegs tiefgefrorene) Kötbullar verköstigt werden.

 

 

Erschöpft und mit vollem Bauch ging es zu Bett, denn auch der nächste Tag wollte wieder voller Elan und Tatendrang begangen werden. Vor allem für unsere Kinder und Jugendlichen, denn es stand der Besuchertag ins Haus und es gab ja so einiges, was es den Eltern, Freunden und Verwandten zu zeigen und vorzuführen gab. Für uns Leiter war dagegen endlich ein wenig relaxen angesagt. Immerhin hatten wir das erste Mal richtig Freizeit und nutzten diese nun auch um selbst einmal den Lagerplatz erkunden zu können. Ruhe kehrte dann zwar auch am restlichen Lager ein, als die zirka 5.000 Besucher am späten Nachmittag wieder die Heimreise antraten, jedoch nur für kurz. Denn gegen Abend gab der TBH-Club ein weiteres Konzert und dabei in zweieinhalb Stunden so einige Hits der letzten Jahre zum Besten.

 

Der Montag war dann wieder ganz Spiel, Spaß und Abenteuer gewidmet. Während die GuSp sich wieder Aufgaben für die Aufwertung ihrer neuen Heimat GuSp-Hausen stellten, wartete auf die CaEx eine noch viel größere Herausforderung am sogenannten Blue Monday. Ihr Ziel war es nämlich in 100 Minuten nicht nur eine, sondern gleich ganze 100 Aufgaben zu schaffen, die über den gesamten Lagerplatz verteilt waren. Das daraus resultierende geordnete Chaos überzog das Lager mit einer heiteren Stimmung, die auch die restlichen Lagerteilnehmer durchaus mitzureißen wusste. Mitreißend war dann auch die Abschlussparty, bei der 1.200 mit Neonfarben geschminkte CaEx vor der großen Bühne im strömenden Regen abtanzten.

 

Die restlichen zwei Tage waren dann dem Abbau gewidmet. Vor allem das Wetter machte uns dabei das eine oder andere mal zu schaffen und einen nassen Strich durch die Rechnung. Am Ende konnten wir durch etwas Flexibilität und ein Quäntchen Glück dann doch noch trocken abbauen und einpacken und machten uns dann auf den (kurzen) Nachhauseweg.

Als ganz besonderes Abschiedsgeschenk gab es dann noch für jeden Lagerteilnehmer ein Fotobuch mit eindrucksvollen und lustigen Momentaufnahmen des Home 2018, damit die schönen Erinnerung auch noch viele Jahre anhalten mögen. Dieses Fotobuch könnt ihr ->hier auch in digitaler Form durchblättern.

Ganz zum Schluss bleibt uns wie immer nur ein Dank an all unsere Kinder und Jugendlichen, die dieses doch auch für uns besondere Lager mit uns geteilt haben, an alle Leiter, die etwaigem Stress und Schlafmangel trotzten, um unseren jungen Pfadfinderinnen und Pfadfindern ein möglichst reibungsloses und spannendes Sommerlager bieten zu können und im Falle eines internationalen Großlagers wie diesem, bei dem wir Leiter zu weiten Teilen ebenfalls nur Teilnehmer sind, gilt die größte Anerkennung vor allem den hunderten Mitarbeitern, die abertausende Arbeitsstunden in die Planung, Vorbereitung und Durchführung eines solchen Mammutprojekts investiert haben.

Wir sehen uns bereits in wenigen Wochen wieder, genauer am 14. September, zur Jahreseröffnung. Hoffentlich gut erholt und voll motiviert.

Scouting Day / Scouting Night 2018

Von   Juni 17, 2018

Schon das gesamte heurige Pfadfinderjahr stand und steht immer noch unter einem besonderen Zeichen. Wir feiern nämlich dieses Jahr unser 40-jähriges Jubiläum. Diese Jubiläumsfeierlichkeiten fanden diesen Samstag im Rahmen unserer mittlerweile sehr gut angenommenen Doppelveranstaltung Scouting Day & Scouting Night ihren vorläufigen Höhepunkt.

Ganz im Sinne unserer Hauptaufgabe als (Pfadfinder-) Verein, nämlich inhaltlich wertvolle Jugendarbeit zu leisten, war auch der Nachmitttag gestaltet. Bei verschiedenen Stationen konnten die Kinder neue Fertigkeiten erlernen und spielerisch ihre körperlichen, sowie geistigen Fähigkeiten testen. So konnte man bei der Upcycling Station aus Müll wieder brauchbare Gegenstände basteln, bei der Kreativstation ein Fangbecher-Spielzeug anfertigen, oder in unserem kleinen Museum die Geschichte der Pfadfinder und unserer Gruppe erforschen. Bei der Survivalstation wurde eine Matratze aus Gras angefertigt, und bei der Lagerbautenstation ein kleiner Fahnenmast für unser neues Transparent gebaut.

 

Nach dem ausgelassenen ersten Teil folgte gegen 18 Uhr der offiziellere, jedoch keinesfalls unerfreulichere Part, um unser Jubiläum auch mit einem angemessenen Festakt zu begehen. Unser Obmann Gernot führte uns in seinen, von den RaRo visuell unterstützten, Ausführungen von einem Blick auf die vergangenen 40 Jahre hin zur Gegenwart und Zukunft unseres Vereins.
Passend dazu gab es für die zahlreichen Gäste nämlich gleich einige Neuerungen zu bestaunen. Die WiWö untermalten mit einer Gesangseinlage die Präsentation eines neuen Pfadi-Liederbuchs, unser neuer Pfadfibus, der noch rechtzeitig vor dem Sommerlager angeschafft werden konnte, wurde vorgestellt, ebenso ein neues, überarbeitetes Logo, sowie eine neue Fahne für unsere Gruppe.

 

Dann galt es es noch den besonderen Rahmen nicht einfach verstreichen zu lassen, sondern diesen gleich für einige Ehrungen und Verleihungen zu verwenden. Zuallererst wurde Babsi das Ehrenzeichen in Bronze für Ihre langjährigen Verdienste in unserer Gruppe verliehen, später bekamen einige Guides und Späher auch noch ihr BIWAK-Abzeichen überreicht und ein Wichtel durfte ihr Versprechen in dieser Runde ablegen.

 

Um auch auf kulinarischer Ebene ähnlich hohen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde nach der letzten Ehrung postwendend das Buffet eröffnet, denn das vorbereitete Spanferkel wartete bereits seit ein paar Stunden auf dem Grill auf seinen Verzehr.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte unterdessen Harry Ahamer, der mit seinen gefühlvollen Blues-Klängen die Terasse noch bis spät in den Abend hinein bei gemütlicher Stimmung gefüllt hielt. Danach wurde noch in die Nacht hinein bei Karaoke und Dosenmusik weitergefeiert. Man wird ja schließlich nur einmal vierzig…

 

Ein herzliches Danke an alle die mit ihrem Einsatz dieses Fest möglich gemacht haben, sowie an alle Gäste, die einer solchen Veranstaltung erst ihre Daseinsberechtigung verleihen!

Leiterausflug in den Naturpark Obst-Hügel-Land

Von   April 23, 2018

Einmal im Jahr kommen die Leiterinnen und Leiter der Pfadfindergruppe Vöcklabruck zusammen um auf einem gemeinsamen Ausflug ihr Umland zu erkunden. Dabei bietet sich uns die Möglichkeit auch die andere Seite der Kinder- und Jugendarbeit zu erleben, indem wir an einem organisierten Programm teilnehmen und dadurch auch ein wenig selbst Kind sein können, ohne die Verantwortung, welche das Leiterleben üblicherweise so mit sich bringt.

Dieses Jahr ging es für uns in den Naturpark Obst-Hügel-Land, der sich mit seinen Streuobstwiesen und Obstbaumreihen über die sanften Erhebungen im Nordwesten Grieskirchens erstreckt. Nach dem Einchecken im Hotel in Grieskirchen ging es bei traumhaftem Wetter auch direkt weiter nach St. Marienkirchen an der Polsenz. Im dortigen Mostmuseum erfuhren wir alles über die vorindustrielle Mostherstellung, sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern und Handwerker, insbesondere der Emanzipation zu dieser Zeit.

Im Anschluss folgte eine kleine Verköstigung lokaler Mosterzeugnisse, wie der regionalen Spezialität, dem Weberbartl.

Zu Mittag war dann eine kleine Stärkung im Gasthaus von Nöten, um uns für die darauffolgende entbehrungsreiche Geo-Caching-Wanderung zu rüsten. Ausgestattet mit GPS-Geräten und einem kleinen Rätselheft, mithilfe dessen wir durch das Lösen von Aufgaben die jeweils nächsten Zielkoordinaten erhielten, erwanderten wir auf dieser „Most-Safari“ den Naturpark mit seinen weiten Feldern und Obstbäumen.

Nach der beschwerlichen 3km Wanderung hatten wir uns eine Rast redlich verdient. Bei der Mostschank Ebner genossen wir die zu Ende gehenden nachmittäglichen Sonnenstrahlen und wurden mit einer köstlichen Brettljause und kühlen Getränken bestens versorgt.

Den angebrochenen Abend ließen wir dann ganz gemütlich in der Bezirkshauptstadt ausklingen, um nach einem erlebnisreichen Tag, ohne jedwede Umwege über die Grieskirchner Nachtlokalitäten, noch zeitig ins Bett zu kommen.

Ein großes Dankeschön an die Gruppenleitung, die dieses Wochenende für uns auf die Beine gestellt hat.

Härtewanderung 2018

Von   April 11, 2018

Eine Härtewanderung dient dazu, jedem Teilnehmer Gelegenheit zu geben, in einer Patrulle seine pfadfinderischen Fähigkeiten, Kondition, Teamgeist, sowie vor allem sein Durchhaltevermögen unter Beweis stellen zu können.
Die Regeln sind einfach: Rund 24 Stunden Zeit für 40-50 km Wegstrecke, die es abseits von Ortschaften und größeren Straßen anzulegen gilt. Dazwischen 6-8 Stationen, die absolviert werden müssen, um den jeweils nächsten Zielpunkt zu erhalten, und ein Nachtbiwak für eine kurze Rast.
Keinerlei technische Hilfsmittel sind erlaubt, außer den zur Navigation unerlässlichen Karte und Kompass und einer selbstgebauten Lampe. Die Patrullen werden zudem während der gesamten HW mit Punkten bewertet, die in der Gesamtwertung zusammengezählt werden und über das Endresultat entscheiden. Aufgrund der hohen Anforderungen ist die HW grundsätzlich den älteren Pfadfindern vorbehalten (RaRo und aufwärts).

Am vergangenen Wochenende stellten sich drei Mitglieder der Pfadfindergruppe Vöcklabruck, gemeinsam in einer Patrulle mit jeweils zwei Teilnehmern der befreundeten Gruppen Gmunden und Wien 87/B7, dieser Herausforderung. Die bereits 52. Auflage dieser von der Wiener Kolonne Transdanubia ausgerichteten Veranstaltung führte in den hügeligen Süden Wiens, auf einer Route von Hainfeld über Altlengbach und Eichgraben nach Rekawinkel.

Bergi, Fuxi, Lukas, Babsi, Klausi, Julia und David

Am Samstag, dem ersten Tag, um halb drei wurden wir in der Nähe der Klammhöhe bei Hainfeld ausgesetzt und machten uns sogleich auf den Weg in Richtung erster Station.

Dort wartete auch die erste Aufgabe auf uns. Zumeist testen die Stationen sowohl Teamwork, Einfallsreichtum, als auch die pfadfinderischen Fähigkeiten. So auch hier, wo wir etwa ein Morsegerät zusammenbauen und damit eine verschlüsselte Botschaft übermitteln mussten.Gute zweieinhalb Stunden Marsch später wartete dann eine etwas körperbetontere Aufgabe auf uns. Hier sollten wir  Äpfel aus der Mitte eines „Teichs“ fischen, ohne selbigen zu betreten, wozu uns nur unsere eigene Kraft und ein Tau zur Verfügung standen. Auch dieses Hindernis war schnell überwunden, das nächste Etappenziel lokalisiert und bald darauf waren wir wieder unterwegs.

In dieser Manier ging es den restlichen Tag und die darauffolgende Nacht weiter. Wir hangelten uns von Etappe zu Etappe und überwanden so in den folgenden 16 Stunden 39,4 Kilometer und 1315 Höhenmetern, lösten Aufgabe um Aufgabe, um um exakt 06:22 Uhr als erst viertes Team (von insgesamt zwölf) unseren „Schlaf“ platz beim Kloster Eichenbach zu erreichen. Dort galt es noch unser Biwak aufzubauen und eine Mahlzeit zuzubereiten.

Der zweite Teil der HW gestaltete sich dagegen geradezu entspannt. Nach eineinhalb Stunden Schlaf ging es um neun Uhr mit einem kleinen Wettbewerb weiter. In einem kleinen Feld-Abräumen-Turnier konnten wir uns durch den Einzug ins Halbfinale wichtige Punkte für die Gesamtwertung sichern. Danach galt es das Lager abzubrechen und unseren Weg bei schönstem Frühlingswetter in Richtung Rekawinkel fortzusetzen. Nach weiteren zehn Kilometern und zwei abschließenden Herausforderungen, erreichten wir schlussendlich unser endgültiges Ziel in einem Gasthaus, in dem unsere Bemühungen mit einem wohlverdienten Mittagessen belohnt wurden.

Zudem gelang es uns durch eine solide Gesamtleistung die Härtewanderung nicht nur erfolgreich zu beenden, sondern diese mit hervorragendem Erfolg abzuschließen, wofür wir mit einer roten HW-Perle ausgezeichnet wurden.

  • Rot= Hervorragend
  • Grün= Sehr Gut
  • Blau= Gut
  • Weiß= HW beendet

 

Scouting Day & Scouting Night 2018

Von   April 1, 2018

Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck laden euch herzlich zu unseren beiden Veranstaltungen und damit dem Höhepunkt unserer 40-Jahre-Feierlichkeiten am 16. Juni 2018 ein!

Am Nachmittag findet der Scouting Day statt. Dazu sind alle Kinder und Jugendlichen aus Vöcklabruck und Umgebung eingeladen, gemeinsam mit den PfadfinderInnen Vöcklabruck einen Aktionstag mit Geländespiel zu erleben und dabei die Kinder-und Jugendarbeit der PfadfinderInnen kennenzulernen. Von 15:00-18:00 Uhr erwarten lustige und abwechslungsreiche Stationen wie Fußballdarts, Kreativ-Werkstatt, Rätselralley, Upcycling und mehr alle von 6-20 Jahren.

Für Eltern, Großeltern und Gäste wartet eine Gastro mit kleinen Speisen, Getränken, Kaffee & Kuchen sowie ein Infostand, bei dem man sich über die Pfadfinder informieren kann.

Start des Geländespiels ist um 15:00 Uhr am OKH Gelände (Hatschek Stiftung, ehemaliges Krankenhaus). Der Einstieg ist aber auch später noch jederzeit möglich.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

   

Abends laden wir zur Scouting Night und unserer Jubiläumsfeier ein!

Zum vierten mal werden die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck am 16. Juni 2018 die „Scouting Night“ feiern. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch unsere Jubiläumsfeierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen unserer Pfadfindergruppe stattfinden. Dazu wollen wir jeden einladen, diesen Abend mit uns zu verbringen. Pfadfinder und Nichtpfadfinder sind natürlich gleichermaßen gern gesehen.

Es erwarten euch:

– Live Open Air Musik von Harry Ahamer
– Karaoke
– Barbetrieb
– u.v.m.

…und das alles bei freiem Eintritt!

Beginn: 18 Uhr

Bei Schönwetter findet die Veranstaltung großteils draußen statt, bei schlechterer Wetterlage ist eine Durchführung in den Räumlichkeiten des OKH möglich, um eine tolle Veranstaltung auch bei Regen gewährleisten zu können.

Veranstaltungsort: OKH (Hatschek Stiftung, Gelände ehemaliges Krankenhaus)

Aufgrund der Jugendschutzrichtlinien ist der Einlass unter 16 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen möglich.

Auf euer Kommen freuen sich die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck!

Weihnachten 2017

Von   Dezember 24, 2017

Lange ausschlafen, gemütlich frühstücken, und dann warten bis das Christkind endlich kommt. So stellen sich viele einen gemütlichen Feiertag vor. Ganz anders gestaltet sich jedoch der 24. Dezember für uns Pfadfinder. Schon früh am Morgen beginnen wir, wie schon seit vielen Jahren üblich, das Friedenslicht aus Betlehem in unserer Heimatstadt zu verteilen.

Seit dem Jahr 1989 geschieht dies regelmäßig durch Pfadfinder und Pfadfinderinnen in ganz Österreich. Das Friedenslicht hat sich seither zu einem grenzüberschreitenden Weihnachtsbrauch entwickelt, den wir als Teil einer weltweit verbundenen Jugendorganisation nur unterstützen wollen.

Wir bedanken uns natürlich neben allen, die uns so freudig empfangen haben und uns Tür und Tor geöffnet haben, auch bei allen Betreuern, als auch Kindern und Jugendlichen, die uns ihre kostbare Zeit bereitwillig zur Verfügung stellen und uns alle Jahre wieder so tatkräftig unterstützen. Sie halten damit nicht nur einen netten Weihnachtsbrauch aufrecht, sondern leisten damit auch aktiv einen wichtigen Beitrag für unsere Gruppe und gewährleisten so auch eine Hochhaltung der Qualität unserer Kinder- und Jugendarbeit.

Jedem der Genannten, aber auch jenen, die wir dabei am heutigen Tag nicht persönlich angetroffen haben sollten, wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck.

Weihnachtsmarkt

Von   Dezember 1, 2017

Die Weihnachtszeit steht wieder vor der Tür und auch heuer sind die Pfadfinderinnen und Pfadfinder Vöcklabruck am Weihnachtsmarkt am Stadtplatz vertreten.

Von 06.-10.12. findet man uns dieses Jahr vor und gegenüber der Sparkasse.

Alle Jahre wieder kann man sich bei uns mit Grog, Kinderpunsch und Raclettebroten stärken. Des Weiteren haben wir auch heuer ein breites Sortiment an Basteleien, selbstgebackene Kekse und viele leckere Produkte aus der „Scouting Nature“- Linie, wo uns die Eltern der Kinder und Jugendlichen tatkräftig unterstützt haben, wofür wir uns sehr herzlich bedanken wollen!

Alle die einmal bei den Vöcklabrucker Pfadfindern waren und sich gerne wieder mit alten Bekannten treffen und austauschen wollen laden wir herzlichst am Freitag den 8.12. ab 17 Uhr dazu ein am Stand vorbeizuschauen und uns von ihren Erlebnissen bei den Pfadfindern zu erzählen.

In diesem Sinne wünschen wir allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit und freuen uns auf ein Treffen am Weihnachtsmarkt!

Jahreseröffnung 2017

Von   September 11, 2017

Das Pfadfinderjahr 2016/17 wurde wie immer mit dem Sommerlager abgeschlossen und die Schule hat schon wieder begonnen. Für uns bedeutet das, dass bereits das neue Jahr vor der Tür steht und somit auch die gemeinsame Jahreseröffnung, am Freitag, den 15.09.2017 beim Pfadfinderheim stattfindet.

Ab 16.00 Uhr besteht dabei die Möglichkeit für alle neuen Kinder und Jugendlichen die
Leiterinnen und Leiter kennen zu lernen bzw. die Anmeldung für ein unverbindliches
Schnuppern zu erledigen.

Ab 16:30 Uhr startet dann das gemeinsame Programm mit allen Stufen, das um 18:30 Uhr zu Ende ist.

Nach der Eröffnung geht es mit dem normalen Heimstundebetrieb los:

Wi/Wö (7-10 Jahre): Donnerstag, 16:30-18:00 Uhr
Gu/Sp (10-13 Jahre): Freitag, 16:30-18:30 Uhr
Ca/Ex (13-16 Jahre): Freitag, 18:30-20:30 Uhr
Ra/Ro (16-20 Jahre): Sonntag, 16:00-18:00 Uhr

Wir freuen uns auf viele alte, aber auch neue Gesichter! Natürlich sind auch alle Eltern, Freunde und Bekannte herzlich dazu eingeladen.

SoLa 2017 Mautern

Von   August 2, 2017

Elf Tage den Elementen ausgesetzt, auf dem offenen Feuer kochen, keine warmen Duschen und vor allem auch Elf Tage ohne Mobiltelefon, Fernseher und sonstige elektronische Gerätschaften auszukommen.
Zehn Nächte im Zelt verbringen, nur durch eine Isomatte und einen Schlafsack vor der Kälte geschützt. Um 1 Uhr früh aufstehen, um das Lager während der Nachtwache zu durchstreifen.
Was für die meisten heutzutage unvorstellbar klingen mag, ist für einen Pfadfinder ganz normaler Lageralltag. So zog es auch dieses Jahr rund 30 Kinder und Jugendliche, mitsamt ihren 15 Begleiterinnen und Begleiter, weg von der gemütlichen Fernsehcouch, in die steirische Ortschaft Mautern. Während die Wi/Wö noch in bescheidenem Luxus ihr Quartier in der Neuen Mittelschule bezogen, errichteten die Gu/Sp, Ca/Ex und Ra/Ro ihr Lager auf einer Anhöhe mit malerischem Ausblick über das Liesingtal.

Die ersten beiden Lagertage beschäftigen sich klassischerweise mit dem Aufbau. So galt es auch heuer zuerst einmal die Schlafzelte aufzuschlagen, sobald dies erledigt war, die restlichen Lagerbauten wie Kochstelle, Jurte, Fahnenmast und Lagertor zu errichten.

Währenddessen erkundeten die Wichtel und Wölflinge die Geschichte Mauterns bei einem Ausflug ins Heimatmuseum, das in einem alten Troadkasten, also einem Getreidespeicher, in unmittelbarer Nähe zur Neuen Mittelschule untergebracht ist.

Nach der Arbeit folgt bekanntlich das Vergnügen. So richtig ins Lagerleben starteten wir, diesem Motto folgend, am Montag mit einem ausgiebigen Geländespiel. Es galt dabei ein missglücktes Experiment rückgängig zu machen und die Bewohner von Mautern vor einer Katastrophe zu bewahren. Das Wundermittel mit dem klingenden Namen „Mutagen X“ sollte unsere Wissenschaftler eigentlich mit einer gesteigerten Intelligenz ausstatten, der Versuch ging jedoch nach hinten los und so wurden die Forscher durch ihr eigenes Mittel in die geistige Steinzeit zurückgeworfen. Die Kinder und Jugendlichen hatten nun die Aufgabe durch die Absolvierung verschiedenster Stationen Hinweise zu sammeln und dadurch den Standort des Labors ausfindig zu machen und dann nach Möglichkeit ein geeignetes Gegenmittel zu finden.
Nach einem ereignisreichen Vormittag voll abwechslungsreicher Aufgaben (Physiklabor, Schnitzeljagd, Mission Impossible und vielem mehr) konnte schließlich das Labor im Gebäudekomplex der Neuen Mitteschule lokalisiert werden. Dort galt es noch die wildgewordenen Affen-Wissenschaftler in einem Völkerballspiel zu besiegen und danach die letzten Sicherheitsvorkehrungen auszuschalten, bevor schlussendlich das Heilmittel gefunden wurde, um damit die Verwandlung der Forscher rückgängig zu machen.

Um all diese Aufregung etwas zu verarbeiten, folgte dann ein etwas entspannterer Lagertag, bei dem Abzeichen, Lagerbauten und sonstige Pfadfinderfähigkeiten erworben oder verbessert werden konnten. Die Ra/Ro machten währenddessen Leoben unsicher und besichtigten die Brauerei im namensgebenden Stadtteil Göß. Die Ca/Ex besuchten den nahegelegenen Erzberg und die Wi/Wö wiederum unternahmen einen kleinen Ausflug auf die Hügel der Umgebung, begleitet von fleißigen Bergführern in Form von fünf Lamas.

 

Das nächste Highlight unseres Sommerlagers ließ nicht lange auf sich warten. Schon am darauffolgenden Tag ging es nämlich für die gesamte Gruppe hinauf auf den „Wilden Berg“. Dabei handelt es sich um einen Abenteuer- und Erlebnispark auf der dem Lagerplatz gegenüberliegenden Erhebung.  Nach der Bergfahrt mit dem Sessellift erkundeten wir als erstes den zugehörigen Wildpark mit Wölfen, Steinböcken, Bären und sogar einer kleinen Herde Yaks. Gekrönt wurde dieser Rundgang dann mit einer Greifvogelschau in der dazugehörigen Arena.

Nach einem stärkenden Picknick machten wir uns auf in Richtung Tal. Je nach Alter ging es dann mit dem Mountain Kart, der Rodelbahn oder per pedes, mal mehr, mal weniger flott, zurück zu unserem Ausgangspunkt.

 

 

Der nächste Tag gestaltete sich für die Ca/Ex und Ra/Ro dann etwas sportlicher. Diese folgten nämlich dem seit dem Mittelalter begangenen Rittersteig von Mautern in das Nachbardorf Kammern. In den vier Stunden ging es über schroffe Waldhänge und steile Wege und schlussendlich auch vorbei an der imposanten Ruine der Burg Kammerstein. Nach der erfolgreichen Erstbegehung wagten am darauffolgenden Sonntag auch die Gu/Sp die Durchschreitung.

 

Der Freitag galt dann ganz dem Feiern. Als Dank für die Rettung der Gemeinde, veranstalteten die Dorfbewohner einen rauschenden Kirtag mitsamt Festzelt, Cocktailbar, Fotostand und reichlich Unterhaltungsprogramm. Eröffnet wurde dieser feierlich von unseren beiden Ehrengästen Herrn Bürgermeister Andreas Kühberger und unserem Pfadfinderaltmeister Walter Wauschek. Außerdem markierte dieses Fest den Abschied von unseren jüngsten Lagerteilnehmern, die am darauffolgenden Tag die Heimreise antraten.

 

 

Das Wochenende stand dann ganz im Zeichen individueller Aktivitäten der einzelnen Stufen. Während die Gu/Sp die nahe Bezirkshauptstadt Leoben im Zuge eines Stadtspiels erkundeten und am Tag darauf  den Rittersteig begingen, begaben sich Ca/Ex und Ra/Ro für diese zwei Tage in die zweitgrößte Stadt unserer Republik, Graz.

Wieder zurück am Lagerplatz galten die beiden noch verbliebenen Tage dann noch ganz dem Abbau, danach ging es nach einem ereignisreichen Lager mit dem Bus wieder zurück nach Vöcklabruck.

Nachfolgend noch ein paar weitere Impressionen von unserem heurigen Sommerlager:

 

Unser Dank gilt wie immer dem gesamten Betreuerteam, welches ihre Zeit und damit auch oft ihren Urlaub, ehrenamtlich für das Sommerlager zur Verfügung stellt.
Ganz besonders bedanken wollen wir uns natürlich aber bei der Familie Kühberger, welche uns so herzlich aufgenommen, uns ihre Wiese für unser Lager zur Verfügung gestellt, und uns auch sonst immer äußerst tatkräftig unterstützt hat.

Unser Pfadfinderjahr startet dann wieder im September neu durch. Wir freuen uns auf zahlreiche alte und neue Gesichter bei der Jahreseröffnung!
Bis dahin noch einen schönen Sommer und Gut Pfad.
Euer Leiterteam