Kategorien Archive: Allgemein

Jahreseröffnung

Von   September 11, 2018

Das Pfadfinderjahr 2017/18 wurde wie immer mit den Sommerlagern der Stufen abgeschlossen und die Schule hat schon wieder begonnen. Für uns bedeutet das, dass bereits das neue Pfadfinderjahr vor der Tür steht und somit auch die gemeinsame Jahreseröffnung, am Freitag, den 14.09.2018 beim Pfadfinderheim stattfindet.

Ab 16.00 Uhr besteht dabei die Möglichkeit für alle neuen Kinder und Jugendlichen sowie ihre Eltern die
Leiterinnen und Leiter kennen zu lernen bzw. die Anmeldung für ein unverbindliches Schnuppern zu erledigen.

Ab 16:30 Uhr startet dann das gemeinsame Programm mit allen Stufen, das um 18:30 Uhr zu Ende ist.

Nach der Eröffnung geht es mit dem normalen Heimstundebetrieb los:

Wi/Wö (7-10 Jahre): Donnerstag, 16:30-18:00 Uhr
Gu/Sp (10-13 Jahre): Freitag, 16:30-18:30 Uhr
Ca/Ex (13-16 Jahre): Freitag, 18:30-20:30 Uhr
Ra/Ro (16-20 Jahre): Sonntag, 16:00-18:00 Uhr

Wir freuen uns auf viele alte, aber auch neue Gesichter! Natürlich sind auch alle Eltern, Freunde und Bekannte herzlich dazu eingeladen

Scouting Day / Scouting Night 2018

Von   Juni 17, 2018

Schon das gesamte heurige Pfadfinderjahr stand und steht immer noch unter einem besonderen Zeichen. Wir feiern nämlich dieses Jahr unser 40-jähriges Jubiläum. Diese Jubiläumsfeierlichkeiten fanden diesen Samstag im Rahmen unserer mittlerweile sehr gut angenommenen Doppelveranstaltung Scouting Day & Scouting Night ihren vorläufigen Höhepunkt.

Ganz im Sinne unserer Hauptaufgabe als (Pfadfinder-) Verein, nämlich inhaltlich wertvolle Jugendarbeit zu leisten, war auch der Nachmitttag gestaltet. Bei verschiedenen Stationen konnten die Kinder neue Fertigkeiten erlernen und spielerisch ihre körperlichen, sowie geistigen Fähigkeiten testen. So konnte man bei der Upcycling Station aus Müll wieder brauchbare Gegenstände basteln, bei der Kreativstation ein Fangbecher-Spielzeug anfertigen, oder in unserem kleinen Museum die Geschichte der Pfadfinder und unserer Gruppe erforschen. Bei der Survivalstation wurde eine Matratze aus Gras angefertigt, und bei der Lagerbautenstation ein kleiner Fahnenmast für unser neues Transparent gebaut.

 

Nach dem ausgelassenen ersten Teil folgte gegen 18 Uhr der offiziellere, jedoch keinesfalls unerfreulichere Part, um unser Jubiläum auch mit einem angemessenen Festakt zu begehen. Unser Obmann Gernot führte uns in seinen, von den RaRo visuell unterstützten, Ausführungen von einem Blick auf die vergangenen 40 Jahre hin zur Gegenwart und Zukunft unseres Vereins.
Passend dazu gab es für die zahlreichen Gäste nämlich gleich einige Neuerungen zu bestaunen. Die WiWö untermalten mit einer Gesangseinlage die Präsentation eines neuen Pfadi-Liederbuchs, unser neuer Pfadfibus, der noch rechtzeitig vor dem Sommerlager angeschafft werden konnte, wurde vorgestellt, ebenso ein neues, überarbeitetes Logo, sowie eine neue Fahne für unsere Gruppe.

 

Dann galt es es noch den besonderen Rahmen nicht einfach verstreichen zu lassen, sondern diesen gleich für einige Ehrungen und Verleihungen zu verwenden. Zuallererst wurde Babsi das Ehrenzeichen in Bronze für Ihre langjährigen Verdienste in unserer Gruppe verliehen, später bekamen einige Guides und Späher auch noch ihr BIWAK-Abzeichen überreicht und ein Wichtel durfte ihr Versprechen in dieser Runde ablegen.

 

Um auch auf kulinarischer Ebene ähnlich hohen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde nach der letzten Ehrung postwendend das Buffet eröffnet, denn das vorbereitete Spanferkel wartete bereits seit ein paar Stunden auf dem Grill auf seinen Verzehr.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte unterdessen Harry Ahamer, der mit seinen gefühlvollen Blues-Klängen die Terasse noch bis spät in den Abend hinein bei gemütlicher Stimmung gefüllt hielt. Danach wurde noch in die Nacht hinein bei Karaoke und Dosenmusik weitergefeiert. Man wird ja schließlich nur einmal vierzig…

 

Ein herzliches Danke an alle die mit ihrem Einsatz dieses Fest möglich gemacht haben, sowie an alle Gäste, die einer solchen Veranstaltung erst ihre Daseinsberechtigung verleihen!

Jetzt gilts – Datenschutz

Von   Mai 28, 2018

Die sogenannte „Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)“ der EU beschäftigt derzeit wohl alle, Firmen und Vereine in der Umsetzung, uns alle als Empfänger zahlreiche E-Mails mit der Bitte um Zustimmung bei der Verwendung unserer personenbezogener Daten.

Auch als Verein haben wir in den letzten Wochen und Monaten intensiv an der Umsetzung gearbeitet, wie gewohnt sind wir als Pfadfinder und Pfadfinderinnen wieder vorbildlich, es gibt auf unserer Website keinen lästigen Hinweis auf Cookies, wir verwenden einfach keine. Auch brauchen wir Google nicht, um unsere Besucher kennen zu lernen, wir machen das persönlich in den Heimstunden oder bei unseren Veranstaltungen. Selbstverständlich geben wir auch keine Daten an irgendjemanden Unbefugten weiter.

Oder anders gesagt: vieles wollen wir von unseren Freunden, Mitgliedern und Mitarbeitern, am liebsten sind uns dabei Engagement und Tatkraft. Persönliche Daten dürfen aber gerne alle behalten.

Dennoch betreiben wir – natürlich – eine Mitgliederverwaltung oder machen bei unseren Veranstaltungen Fotos. Ebenfalls müssen wir es wissen, wenn ein Kind am Sommerlager Medikamente benötigt. Die dazu relevanten Informationen sind in der Datenschutzinformation für Mitglieder und in den Datenschutzinformationen für unsere Website zusammengestellt und immer aktuell auf unserer Website abrufbar.

Wie immer gilt: für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

40 Zutaten in 40 Minuten – 40 Jahre Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck

Von   Mai 1, 2018

40 Zutaten in 40 Minuten am Lagerfeuer in ein vier Gänge Menü zu verwandeln, diese Herausforderung haben am 29. April über 60 Eltern, Kinder und Freunde der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck angenommen.

Schafkäse wurde in Haselnussblättern gebraten, Brot gebacken, ein Aufstrich zubereitet, Spieße gegrillt, Spinat gedünstet und Ofenkartoffeln zubereitet. Die besonders Wagemutigen verfeinerten dabei ihre Gerichte mit Kräutern aus der Natur. Nach (fast) 40 Minuten konnten alle an der Tafel Platz nehmen und manche Kinder haben beim Anlegen der Feuerstellen, dem Holz hacken und dem Kochen ohne Strom vielleicht auch ihren Eltern etwas gelernt.

Anlässlich unseres Jubiläums durfte natürlich auch eine Geburtstagstorte nicht fehlen, angeschnitten von unseren beiden Rekord-Losverkäufern.

Leiterausflug in den Naturpark Obst-Hügel-Land

Von   April 23, 2018

Einmal im Jahr kommen die Leiterinnen und Leiter der Pfadfindergruppe Vöcklabruck zusammen um auf einem gemeinsamen Ausflug ihr Umland zu erkunden. Dabei bietet sich uns die Möglichkeit auch die andere Seite der Kinder- und Jugendarbeit zu erleben, indem wir an einem organisierten Programm teilnehmen und dadurch auch ein wenig selbst Kind sein können, ohne die Verantwortung, welche das Leiterleben üblicherweise so mit sich bringt.

Dieses Jahr ging es für uns in den Naturpark Obst-Hügel-Land, der sich mit seinen Streuobstwiesen und Obstbaumreihen über die sanften Erhebungen im Nordwesten Grieskirchens erstreckt. Nach dem Einchecken im Hotel in Grieskirchen ging es bei traumhaftem Wetter auch direkt weiter nach St. Marienkirchen an der Polsenz. Im dortigen Mostmuseum erfuhren wir alles über die vorindustrielle Mostherstellung, sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern und Handwerker, insbesondere der Emanzipation zu dieser Zeit.

Im Anschluss folgte eine kleine Verköstigung lokaler Mosterzeugnisse, wie der regionalen Spezialität, dem Weberbartl.

Zu Mittag war dann eine kleine Stärkung im Gasthaus von Nöten, um uns für die darauffolgende entbehrungsreiche Geo-Caching-Wanderung zu rüsten. Ausgestattet mit GPS-Geräten und einem kleinen Rätselheft, mithilfe dessen wir durch das Lösen von Aufgaben die jeweils nächsten Zielkoordinaten erhielten, erwanderten wir auf dieser „Most-Safari“ den Naturpark mit seinen weiten Feldern und Obstbäumen.

Nach der beschwerlichen 3km Wanderung hatten wir uns eine Rast redlich verdient. Bei der Mostschank Ebner genossen wir die zu Ende gehenden nachmittäglichen Sonnenstrahlen und wurden mit einer köstlichen Brettljause und kühlen Getränken bestens versorgt.

Den angebrochenen Abend ließen wir dann ganz gemütlich in der Bezirkshauptstadt ausklingen, um nach einem erlebnisreichen Tag, ohne jedwede Umwege über die Grieskirchner Nachtlokalitäten, noch zeitig ins Bett zu kommen.

Ein großes Dankeschön an die Gruppenleitung, die dieses Wochenende für uns auf die Beine gestellt hat.

Härtewanderung 2018

Von   April 11, 2018

Eine Härtewanderung dient dazu, jedem Teilnehmer Gelegenheit zu geben, in einer Patrulle seine pfadfinderischen Fähigkeiten, Kondition, Teamgeist, sowie vor allem sein Durchhaltevermögen unter Beweis stellen zu können.
Die Regeln sind einfach: Rund 24 Stunden Zeit für 40-50 km Wegstrecke, die es abseits von Ortschaften und größeren Straßen anzulegen gilt. Dazwischen 6-8 Stationen, die absolviert werden müssen, um den jeweils nächsten Zielpunkt zu erhalten, und ein Nachtbiwak für eine kurze Rast.
Keinerlei technische Hilfsmittel sind erlaubt, außer den zur Navigation unerlässlichen Karte und Kompass und einer selbstgebauten Lampe. Die Patrullen werden zudem während der gesamten HW mit Punkten bewertet, die in der Gesamtwertung zusammengezählt werden und über das Endresultat entscheiden. Aufgrund der hohen Anforderungen ist die HW grundsätzlich den älteren Pfadfindern vorbehalten (RaRo und aufwärts).

Am vergangenen Wochenende stellten sich drei Mitglieder der Pfadfindergruppe Vöcklabruck, gemeinsam in einer Patrulle mit jeweils zwei Teilnehmern der befreundeten Gruppen Gmunden und Wien 87/B7, dieser Herausforderung. Die bereits 52. Auflage dieser von der Wiener Kolonne Transdanubia ausgerichteten Veranstaltung führte in den hügeligen Süden Wiens, auf einer Route von Hainfeld über Altlengbach und Eichgraben nach Rekawinkel.

Bergi, Fuxi, Lukas, Babsi, Klausi, Julia und David

Am Samstag, dem ersten Tag, um halb drei wurden wir in der Nähe der Klammhöhe bei Hainfeld ausgesetzt und machten uns sogleich auf den Weg in Richtung erster Station.

Dort wartete auch die erste Aufgabe auf uns. Zumeist testen die Stationen sowohl Teamwork, Einfallsreichtum, als auch die pfadfinderischen Fähigkeiten. So auch hier, wo wir etwa ein Morsegerät zusammenbauen und damit eine verschlüsselte Botschaft übermitteln mussten.Gute zweieinhalb Stunden Marsch später wartete dann eine etwas körperbetontere Aufgabe auf uns. Hier sollten wir  Äpfel aus der Mitte eines „Teichs“ fischen, ohne selbigen zu betreten, wozu uns nur unsere eigene Kraft und ein Tau zur Verfügung standen. Auch dieses Hindernis war schnell überwunden, das nächste Etappenziel lokalisiert und bald darauf waren wir wieder unterwegs.

In dieser Manier ging es den restlichen Tag und die darauffolgende Nacht weiter. Wir hangelten uns von Etappe zu Etappe und überwanden so in den folgenden 16 Stunden 39,4 Kilometer und 1315 Höhenmetern, lösten Aufgabe um Aufgabe, um um exakt 06:22 Uhr als erst viertes Team (von insgesamt zwölf) unseren „Schlaf“ platz beim Kloster Eichenbach zu erreichen. Dort galt es noch unser Biwak aufzubauen und eine Mahlzeit zuzubereiten.

Der zweite Teil der HW gestaltete sich dagegen geradezu entspannt. Nach eineinhalb Stunden Schlaf ging es um neun Uhr mit einem kleinen Wettbewerb weiter. In einem kleinen Feld-Abräumen-Turnier konnten wir uns durch den Einzug ins Halbfinale wichtige Punkte für die Gesamtwertung sichern. Danach galt es das Lager abzubrechen und unseren Weg bei schönstem Frühlingswetter in Richtung Rekawinkel fortzusetzen. Nach weiteren zehn Kilometern und zwei abschließenden Herausforderungen, erreichten wir schlussendlich unser endgültiges Ziel in einem Gasthaus, in dem unsere Bemühungen mit einem wohlverdienten Mittagessen belohnt wurden.

Zudem gelang es uns durch eine solide Gesamtleistung die Härtewanderung nicht nur erfolgreich zu beenden, sondern diese mit hervorragendem Erfolg abzuschließen, wofür wir mit einer roten HW-Perle ausgezeichnet wurden.

  • Rot= Hervorragend
  • Grün= Sehr Gut
  • Blau= Gut
  • Weiß= HW beendet

 

Scouting Day & Scouting Night 2018

Von   April 1, 2018

Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck laden euch herzlich zu unseren beiden Veranstaltungen und damit dem Höhepunkt unserer 40-Jahre-Feierlichkeiten am 16. Juni 2018 ein!

Am Nachmittag findet der Scouting Day statt. Dazu sind alle Kinder und Jugendlichen aus Vöcklabruck und Umgebung eingeladen, gemeinsam mit den PfadfinderInnen Vöcklabruck einen Aktionstag mit Geländespiel zu erleben und dabei die Kinder-und Jugendarbeit der PfadfinderInnen kennenzulernen. Von 15:00-18:00 Uhr erwarten lustige und abwechslungsreiche Stationen wie Fußballdarts, Kreativ-Werkstatt, Rätselralley, Upcycling und mehr alle von 6-20 Jahren.

Für Eltern, Großeltern und Gäste wartet eine Gastro mit kleinen Speisen, Getränken, Kaffee & Kuchen sowie ein Infostand, bei dem man sich über die Pfadfinder informieren kann.

Start des Geländespiels ist um 15:00 Uhr am OKH Gelände (Hatschek Stiftung, ehemaliges Krankenhaus). Der Einstieg ist aber auch später noch jederzeit möglich.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

   

Abends laden wir zur Scouting Night und unserer Jubiläumsfeier ein!

Zum vierten mal werden die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck am 16. Juni 2018 die „Scouting Night“ feiern. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch unsere Jubiläumsfeierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen unserer Pfadfindergruppe stattfinden. Dazu wollen wir jeden einladen, diesen Abend mit uns zu verbringen. Pfadfinder und Nichtpfadfinder sind natürlich gleichermaßen gern gesehen.

Es erwarten euch:

– Live Open Air Musik von Harry Ahamer
– Karaoke
– Barbetrieb
– u.v.m.

…und das alles bei freiem Eintritt!

Beginn: 18 Uhr

Bei Schönwetter findet die Veranstaltung großteils draußen statt, bei schlechterer Wetterlage ist eine Durchführung in den Räumlichkeiten des OKH möglich, um eine tolle Veranstaltung auch bei Regen gewährleisten zu können.

Veranstaltungsort: OKH (Hatschek Stiftung, Gelände ehemaliges Krankenhaus)

Aufgrund der Jugendschutzrichtlinien ist der Einlass unter 16 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen möglich.

Auf euer Kommen freuen sich die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck!

Weihnachten 2017

Von   Dezember 24, 2017

Lange ausschlafen, gemütlich frühstücken, und dann warten bis das Christkind endlich kommt. So stellen sich viele einen gemütlichen Feiertag vor. Ganz anders gestaltet sich jedoch der 24. Dezember für uns Pfadfinder. Schon früh am Morgen beginnen wir, wie schon seit vielen Jahren üblich, das Friedenslicht aus Betlehem in unserer Heimatstadt zu verteilen.

Seit dem Jahr 1989 geschieht dies regelmäßig durch Pfadfinder und Pfadfinderinnen in ganz Österreich. Das Friedenslicht hat sich seither zu einem grenzüberschreitenden Weihnachtsbrauch entwickelt, den wir als Teil einer weltweit verbundenen Jugendorganisation nur unterstützen wollen.

Wir bedanken uns natürlich neben allen, die uns so freudig empfangen haben und uns Tür und Tor geöffnet haben, auch bei allen Betreuern, als auch Kindern und Jugendlichen, die uns ihre kostbare Zeit bereitwillig zur Verfügung stellen und uns alle Jahre wieder so tatkräftig unterstützen. Sie halten damit nicht nur einen netten Weihnachtsbrauch aufrecht, sondern leisten damit auch aktiv einen wichtigen Beitrag für unsere Gruppe und gewährleisten so auch eine Hochhaltung der Qualität unserer Kinder- und Jugendarbeit.

Jedem der Genannten, aber auch jenen, die wir dabei am heutigen Tag nicht persönlich angetroffen haben sollten, wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck.

SoLa 2017 Mautern

Von   August 2, 2017

Elf Tage den Elementen ausgesetzt, auf dem offenen Feuer kochen, keine warmen Duschen und vor allem auch Elf Tage ohne Mobiltelefon, Fernseher und sonstige elektronische Gerätschaften auszukommen.
Zehn Nächte im Zelt verbringen, nur durch eine Isomatte und einen Schlafsack vor der Kälte geschützt. Um 1 Uhr früh aufstehen, um das Lager während der Nachtwache zu durchstreifen.
Was für die meisten heutzutage unvorstellbar klingen mag, ist für einen Pfadfinder ganz normaler Lageralltag. So zog es auch dieses Jahr rund 30 Kinder und Jugendliche, mitsamt ihren 15 Begleiterinnen und Begleiter, weg von der gemütlichen Fernsehcouch, in die steirische Ortschaft Mautern. Während die Wi/Wö noch in bescheidenem Luxus ihr Quartier in der Neuen Mittelschule bezogen, errichteten die Gu/Sp, Ca/Ex und Ra/Ro ihr Lager auf einer Anhöhe mit malerischem Ausblick über das Liesingtal.

Die ersten beiden Lagertage beschäftigen sich klassischerweise mit dem Aufbau. So galt es auch heuer zuerst einmal die Schlafzelte aufzuschlagen, sobald dies erledigt war, die restlichen Lagerbauten wie Kochstelle, Jurte, Fahnenmast und Lagertor zu errichten.

Währenddessen erkundeten die Wichtel und Wölflinge die Geschichte Mauterns bei einem Ausflug ins Heimatmuseum, das in einem alten Troadkasten, also einem Getreidespeicher, in unmittelbarer Nähe zur Neuen Mittelschule untergebracht ist.

Nach der Arbeit folgt bekanntlich das Vergnügen. So richtig ins Lagerleben starteten wir, diesem Motto folgend, am Montag mit einem ausgiebigen Geländespiel. Es galt dabei ein missglücktes Experiment rückgängig zu machen und die Bewohner von Mautern vor einer Katastrophe zu bewahren. Das Wundermittel mit dem klingenden Namen „Mutagen X“ sollte unsere Wissenschaftler eigentlich mit einer gesteigerten Intelligenz ausstatten, der Versuch ging jedoch nach hinten los und so wurden die Forscher durch ihr eigenes Mittel in die geistige Steinzeit zurückgeworfen. Die Kinder und Jugendlichen hatten nun die Aufgabe durch die Absolvierung verschiedenster Stationen Hinweise zu sammeln und dadurch den Standort des Labors ausfindig zu machen und dann nach Möglichkeit ein geeignetes Gegenmittel zu finden.
Nach einem ereignisreichen Vormittag voll abwechslungsreicher Aufgaben (Physiklabor, Schnitzeljagd, Mission Impossible und vielem mehr) konnte schließlich das Labor im Gebäudekomplex der Neuen Mitteschule lokalisiert werden. Dort galt es noch die wildgewordenen Affen-Wissenschaftler in einem Völkerballspiel zu besiegen und danach die letzten Sicherheitsvorkehrungen auszuschalten, bevor schlussendlich das Heilmittel gefunden wurde, um damit die Verwandlung der Forscher rückgängig zu machen.

Um all diese Aufregung etwas zu verarbeiten, folgte dann ein etwas entspannterer Lagertag, bei dem Abzeichen, Lagerbauten und sonstige Pfadfinderfähigkeiten erworben oder verbessert werden konnten. Die Ra/Ro machten währenddessen Leoben unsicher und besichtigten die Brauerei im namensgebenden Stadtteil Göß. Die Ca/Ex besuchten den nahegelegenen Erzberg und die Wi/Wö wiederum unternahmen einen kleinen Ausflug auf die Hügel der Umgebung, begleitet von fleißigen Bergführern in Form von fünf Lamas.

 

Das nächste Highlight unseres Sommerlagers ließ nicht lange auf sich warten. Schon am darauffolgenden Tag ging es nämlich für die gesamte Gruppe hinauf auf den „Wilden Berg“. Dabei handelt es sich um einen Abenteuer- und Erlebnispark auf der dem Lagerplatz gegenüberliegenden Erhebung.  Nach der Bergfahrt mit dem Sessellift erkundeten wir als erstes den zugehörigen Wildpark mit Wölfen, Steinböcken, Bären und sogar einer kleinen Herde Yaks. Gekrönt wurde dieser Rundgang dann mit einer Greifvogelschau in der dazugehörigen Arena.

Nach einem stärkenden Picknick machten wir uns auf in Richtung Tal. Je nach Alter ging es dann mit dem Mountain Kart, der Rodelbahn oder per pedes, mal mehr, mal weniger flott, zurück zu unserem Ausgangspunkt.

 

 

Der nächste Tag gestaltete sich für die Ca/Ex und Ra/Ro dann etwas sportlicher. Diese folgten nämlich dem seit dem Mittelalter begangenen Rittersteig von Mautern in das Nachbardorf Kammern. In den vier Stunden ging es über schroffe Waldhänge und steile Wege und schlussendlich auch vorbei an der imposanten Ruine der Burg Kammerstein. Nach der erfolgreichen Erstbegehung wagten am darauffolgenden Sonntag auch die Gu/Sp die Durchschreitung.

 

Der Freitag galt dann ganz dem Feiern. Als Dank für die Rettung der Gemeinde, veranstalteten die Dorfbewohner einen rauschenden Kirtag mitsamt Festzelt, Cocktailbar, Fotostand und reichlich Unterhaltungsprogramm. Eröffnet wurde dieser feierlich von unseren beiden Ehrengästen Herrn Bürgermeister Andreas Kühberger und unserem Pfadfinderaltmeister Walter Wauschek. Außerdem markierte dieses Fest den Abschied von unseren jüngsten Lagerteilnehmern, die am darauffolgenden Tag die Heimreise antraten.

 

 

Das Wochenende stand dann ganz im Zeichen individueller Aktivitäten der einzelnen Stufen. Während die Gu/Sp die nahe Bezirkshauptstadt Leoben im Zuge eines Stadtspiels erkundeten und am Tag darauf  den Rittersteig begingen, begaben sich Ca/Ex und Ra/Ro für diese zwei Tage in die zweitgrößte Stadt unserer Republik, Graz.

Wieder zurück am Lagerplatz galten die beiden noch verbliebenen Tage dann noch ganz dem Abbau, danach ging es nach einem ereignisreichen Lager mit dem Bus wieder zurück nach Vöcklabruck.

Nachfolgend noch ein paar weitere Impressionen von unserem heurigen Sommerlager:

 

Unser Dank gilt wie immer dem gesamten Betreuerteam, welches ihre Zeit und damit auch oft ihren Urlaub, ehrenamtlich für das Sommerlager zur Verfügung stellt.
Ganz besonders bedanken wollen wir uns natürlich aber bei der Familie Kühberger, welche uns so herzlich aufgenommen, uns ihre Wiese für unser Lager zur Verfügung gestellt, und uns auch sonst immer äußerst tatkräftig unterstützt hat.

Unser Pfadfinderjahr startet dann wieder im September neu durch. Wir freuen uns auf zahlreiche alte und neue Gesichter bei der Jahreseröffnung!
Bis dahin noch einen schönen Sommer und Gut Pfad.
Euer Leiterteam

Petersfeuer 2017

Von   Juli 4, 2017

Am letzten Sonntag, dem 2. Juli, ging es am Vöcklabrucker Geispiel wieder heiß her. Da wurde nämlich, wie es bei der Pfadfindergruppe schon lange Tradition ist, das Petersfeuer entzündet.

Das Petersfeuer steht in einem engen Verhältnis zu den in ganz Österreich praktizierten Feuerbräuchen, wie dem verbreiteteren Sonnwend- oder Johannisfeuer. Das Petersfeuer wird allerdings rund eine Woche später angezündet, rund um den 29. Juni, dem Namenstag von Petrus und Paulus. Außerdem wird dabei oft mit dem aufgehäuften Holzstoß auch eine große Strohpuppe, der sogenannte „Peter“, oder auch „Peterl“, mitverbrannt. Die genaue Bedeutung dieses Brauches ist jedoch im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen.

Um dieses Brauchtum zu pflegen, treffen einmal im Jahr, am höchsten Punkt von Vöcklabruck, Mitglieder der Pfadfindergruppe mit Freunden und Bekannten im gemütlichen Kreis zusammen, bestens durch die Pfadfindergilde mit Würsteln und Getränken versorgt.

Wie immer ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses Fest möglich gemacht haben!