Autoren Archive: GuSp

Müllsammelaktion 2018

Von   April 20, 2018

Einmal im Jahr verwenden die Guides und Späher eine ihrer Heimstunden darauf, die mittlere bis nahe Umgebung des Pfadfinderheims von Müll und sonstigem Unrat zu befreien. Nachdem in den Jahren zuvor die Bereiche um die Vöckla, von der Vöcklawehr durch die Au bis in den Stadtkern durchforstet und zu einem guten Teil gesäubert wurden, widmeten wir heuer unsere Aufmerksamkeit einem anderen Abschnitt: Dem Dießenbachtal.

Die Bundesstraße von Vöcklabruck nach Ungenach und weiter Richtung Ried ist eine der meistbefahrenen Straßen im Umkreis und führt direkt an unserem Heim vorbei. Durch die starke Frequentierung, die Acht- und Anstandslosigkeit so manchen Fahrzeuglenkers, sowie die Unwegsamkeit des Geländes, ist dieser Abschnitt auch einer der am stärksten verschmutzten, weshalb einiges an Arbeit vor uns lag.

In zwei Gruppen aufgeteilt -die erste kämpfte sich unterhalb der Straße den Dießenbach entlang, die zweite säuberte am, unter und neben dem Radweg- füllten wir Sack um Sack mit allerlei Tand. Es ist schon erstaunlich, was da nach all den Jahren so alles wieder zu Tage tritt. So fanden sich, neben den für eine Straße typischen Autoteilen und Radkappen und den tragischerweise offensichtlich ebenfalls obligatorischen Bier- und Energydosen (mehr als 1/3 des gesammelten Mülls bestand nur daraus), auch allerhand Kuriositäten, darunter unter anderem ein Motorradhelm und allerlei weggeworfener Schrott.

Insgesamt konnten wir nach getaner Arbeit mit fünf prallgefüllten Müllsäcken den Rückweg antreten und damit erneut einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und der Sauberkeit in unserer Region beitragen. Für die Anstrengung wurden unsere Helfer wie immer mit einem erfrischenden Eis belohnt.

 

Versprechensfeier 2018

Von   Januar 28, 2018

Am 21. Jänner haben 9 Guides und Späher im Rahmen einer feierlichen Heimstunde das Pfadfinderversprechen abgelegt. In Zuge dessen wurde auch ein neues Halstuch verliehen. Zudem tragen diese neun ab nun einen selbstgemachten Halstuchknoten als Symbol der Erneuerung ihres Versprechens.

Das Versprechen steht am Anfang einer jeden Pfadfinderlaufbahn. Es ist die persönliche, freiwillige Entscheidung, zur Gemeinschaft gehören zu wollen. Es ist damit auch das Annehmen unserer Werte und der Entschluss, bestmöglich nach diesen Richtlinien zu leben. Das Versprechen ist ein „Ehrenwort“, das jeder junge Mensch sich selbst und der Gruppe gibt.

Während bei den Wichtel und Wölflingen, sozusagen als Kennenlernphase, die Grundgedanken der Pfadfinder und Pfadfinderinnen vermittelt werden und dazu eine dem Alter angepasste Version des Versprechens abgelegt und das Halstuch verliehen wird, so folgt später bei den Guides und Spähern das Pfadfinderversprechen, bei dem sich jedes Kind nun bewusst noch einmal dazu entscheidet ein Teil unserer Kinder- und Jugendbewegung zu sein und auch für unsere Werte einstehen zu wollen. Um die Analogie zu wagen: Ist das Wi/Wö Versprechen die Taufe, so wird bei den Gu/Sp die Konfirmation oder Firmung gefeiert. Als nächster Schritt wird später in den Altersstufen der Ca/Ex und Ra/Ro der Versprechenstext kritisch reflektiert und jede/r Jugendliche formuliert sein ganz persönliches Versprechen.

Das offizielle Versprechen der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs:

„Ich verspreche bei meiner Ehre, dass ich mein Bestes tun will, Gott und meinem Land zu dienen, meinen Mitmenschen zu helfen und nach unserem Gesetz zu leben.“

Hochleckenwanderung 2017

Von   Mai 21, 2017

Auf dem steil aufragenden Plateau des Höllengebirges, auf 1572m Seehöhe gelegen, bietet das 1925 erbaute Hochleckenhaus seit beinahe 100 Jahren einen herrlichen Weitblick über die gesamte Wasserfläche des Attersees und noch weit darüber hinaus. Seit jeher ist die Schutzhütte des Österreichischen Alpenvereins, wohl auch der guten Lage und des herrlichen Ausblicks geschuldet, ein reger Anlaufpunkt, sowohl für Sonntagsausflügler, als auch für Weitwanderer, welche die kraftzehrende Überschreitung Richtung Ebensee in Angriff nehmen wollen.
Auch die Guides und Späher wählten aufgrund dieser Eigenschaften das Hochleckenhaus als Ziel ihrer zweitägigen Bergwanderung.
Wir starteten Freitag Nachmittag mit 3 Leitern und 8 Kindern, bei herrlichstem Wetter, vom Parkplatz beim Taferlklaussee und machten uns auf den -rund 8 Kilometer langen und 800 Höhenmeter überwindenden- Weg bis zu unserer Schlafdestination.


Einem kurzen Zustieg über eine Forststraße folgte wenig später ein erster steiler Anstieg, der sich links und rechts der Hochlecken-Skipiste den Hang hinaufwand. Dieses Stück trieb uns bereits erste Schweißperlen auf die Stirn, denn bei rund 30 Grad Celsius konnte so ein Gefälle ein echtes Hindernis darstellen.

Nach dieser Anstrengung folgte eine entspanntere Passage durch waldiges, weniger steiles Terrain, bis sich beim sogenannten Georgs Bründl und dem sogenannten Jausenstein der Wald merkbar lichtete und wir die langgezogene Schotterfläche erreichten, die, von schroffen Felswänden flankiert, den Weg auf das Hochplateau freigibt. Dort gönnten wir uns eine kleine Jausenpause, um uns auf die Strapazen der nachfolgenden Steilstelle vorzubereiten.
Der Weg wurde bereits nach wenigen Metern spürbar felsiger und kurz darauf fanden wir uns wieder auf steilen Serpentinen, die sich zuerst durch Latschen und dann über Schotterfelder nach oben schlängelten. Sowohl die exponierte Lage, als auch das lose Geröll, bargen dabei so manche Gefahr und mahnten zur Vorsicht.

Nach einer halben Stunde ließen wir den harschen Anstieg über die Geröllhänge der Schotterriese hinter uns und erreichten, nach zwei weiteren kurzen Steilstücken, die mit Latschen bedeckte Hochfläche, auf der sich auch das Hochleckenhaus befindet.
Das Ziel bereits im Blick, gingen sich die letzten Meter dann beinahe wie von selbst und wir erreichten nach gut 3 Stunden Aufstieg unser Ziel. Eine nähere Erkundung der Umgebung war uns jedoch nicht mehr vergönnt, da uns eine schnell aufziehende Wolkenfront in das Hütteninnere zwang. Dort bezogen wir erst einmal unser Lager, um danach ein reichliches Nachtmahl zu uns zu nehmen. Den restlichen Abend verbrachten wir (Brett-) spielend in der Gaststube, bervor wir uns zur Nachtruhe begaben.

Am nächsten Morgen versorgten wir unsere Zimmer, stärkten uns mit einem Frühstück und begaben uns dann gemütlich auf den Rückweg. Da es der Zeitplan zuließ, entschieden wir uns zu einer kleinen Variante im Abstieg, welche nicht wieder direkt nach unten führte, sondern auf dem Weg noch den Gipfel des namensgebenden Hochleckenkogels mitnahm. Dieser ist mit 1691 Metern Seehöhe immerhin so hoch wie der Traunstein, auf welchen man übrigens einen ausgezeichneten Blick von hier oben werfen kann, ebenso wie auf den nur wenige Meter entfernten Brunnkogel mit seinem imposanten, 14 Meter hohen Gipfelkreuz.

Nach einem obligatorischen Gipfelfoto folgten wir dem Pfad talwärts, der uns infolgedessen wieder ein Stück Richtung unseres morgentlichen Ausgangspunktes zurückführte. Von dort eröffnete sich uns ein wunderbares Panorama über die Hochflächen des Höllengebirges und des darauf thronende Hochleckenhauses.

Danach trug uns der Pfad mitunter recht forsch weiter nach unten, denn der Weg umging die leichteren Anstiege des Plateaus und führte uns direkt in die steilen Hänge der Schotterriese hinunter. Noch einmal hieß konzentriert zu bleiben, doch auch diese Passage war rasch und ohne Komplikationen durchquert.

Mit dem anspruchsvollsten Wegstück im Rücken stellte der restliche Weg dann keine allzu große Herausforderung mehr dar und wir erreichten überpünktlich unseren Startpunkt, wo unsere emsigen Wanderer bereits von ihren Eltern erwartet wurden.

Müllsammeln 2017

Von   Mai 13, 2017

Einmal im Jahr nehmen sich die Guides und Späher Zeit um, ganz dem Schwerpunkt

„Einfaches und naturverbundenes Leben“

entsprechend, die Umgebung des Pfadfinderheims, den Sixgraben, und die Uferbereiche der Vöckla von etwaigem Abfall zu befreien.

Erfreulicherweise wird die Müllmenge von Jahr zu Jahr spürbar weniger, nichtsdestotrotz haben unsere Kinder immer noch 4 Müllsäcke an Unrat zusammengetragen und damit einen kleinen Beitrag zur Sauberkeit in unserer Stadt beigetragen.
Nach verrichteter Arbeit gab es beim Pfadfinderheim als Belohnung für die Bemühungen noch ein leckeres Eis.

 

RAT 2017 – Minion Mania

Von   Mai 7, 2017

Um die 60 Kinder und 20 Betreuer trafen sich dieses Wochenende bei herrlichem Sonnenschein auf der Vöcklamarkter Pfadi Alm, um das alljährliche Regionalabenteuer der Guides und Späher zu bestreiten. Dabei maßen sich Patrullen aus der gesamten Region (Vöcklabruck, Gmunden, Schwanenstadt, Vöcklamarkt, Regau, Bad Ischl, Kremstal) in verschiedenen Disziplinen, um aus diesem Kreis die Besten zu ermitteln. Die Gruppe Vöcklabruck war mit 10 Kindern und 3 Leitern vertreten.

Dieses Jahr fand alldies unter dem quietschgelben Thema der Minions statt, die sich auf die Suche nach einem neuen Anführer begaben, nachdem sie von der schikanösen Schurkin Scarlet Overkill die Nase voll hatten. Dabei mussten die treuen Minions viele Strapazen überwinden, um schlussendlich in der Patrulle der Ottofanten ihren neuen Boss zu finden. Unsere Patrulle der Wölfe meisterte die Aufgaben mit der ebenfalls ausgezeichneten, dritthöchsten Punkteanzahl. Es galt dazu Rätsel zu lösen, einen Teich zu überqueren, Bäume zu erklimmen, Hindernisse zu überwinden, die Orientierung zu bewahren und allgemein Geschicklichkeit zu beweisen, um die eigene Teamfähigkeit und etwaige Führungsqualitäten unter Beweis zu stellen.

Die GuSp Vöcklabruck bedanken sich bei allen für die Teilnahme an diesem tollen Regionalabenteuer, aber besonders auch beim Team der Vöcklamarkter Pfadis für die herausragende Organisation und die Zurverfügungstellung des Veranstaltungsortes.

Nachtwanderung 2017

Von   März 12, 2017

Zwölf rastlose Späher stellten sich am Freitag der Herausforderung namens Nachtwanderung.
Dabei gilt es eine vorbestimmte Route nur mit Hilfe von Karte, Kompass und einer Wegbeschreibung nachzugehen. Und das -nonaned- in der nächtlichen Dunkelheit, welche die Orientierung zusätzlich erschwert.

Dieses Jahr führten die beiden Wege von Timelkam über Ungenach und dann zurück über den Pfarrerwald nach Vöcklabruck.
Dabei legten unsere Kinder in zwei Gruppen geteilt, begleitet von je einem Leiter, in 6,5 Stunden rund 15 Kilometer zurück.
Dies verlangte den einzelnen Teilnehmern einiges ab. Schlussendlich erreichten wir nichtsdestotrotz, zwar etwas erschöpft, aber wohlbehalten, unser Pfadfinderheim, wo dann gegen 1 Uhr nachts noch eine spätabendliche Stärkung gegen die Strapazen gereicht wurde.

Die genaue Route haben wir für euch zur besseren Nachvollziehbarkeit nachgezeichnet und für euch bereitgestellt.

GuSp SoLa 2016 in Bad Goisern

Von   Juli 27, 2016

Knöcheltiefer Matsch, anstrengende Aufbauarbeiten, kräftezehrendes Holzhacken, Kochen am offenen Feuer, der Kampf gegen die Elemente, sich abwechselnde Hitze und Kälte und eine Tagwache um 07:00 morgens.

Dies alles gehört auch zu den Dingen, mit denen man auf einem GuSp Sommerlager konfrontiert wird. Wer sich dennoch von all dem nicht abschrecken lässt (und vielleicht auch noch Freude daran entwickelt, wie so mancher Leiter), der darf sich wahrlich als waschechter Pfadfinder bezeichnen und kann fortan die vielen schönen Seiten des Lagerlebens umso unbeschwerter bestreiten.

Auch heuer war dies nicht anders, als wir unser Lager mit einer kleinen aber feinen und durchaus motivierten GuSp Truppe im malerischen Bad Goisern im Schatten des Hohen Kalmbergs aufschlugen. Vor allem der anfänglich starke Regen machte so manche Aufgabe noch anstrengender, als sie ohnehin schon war, doch jedes Hindernis wurde erfolgreich überwunden und wir alle wurden dafür mit schönen Erlebnissen und wunderbaren Ausblicken für unsere Mühen entlohnt. Auch das Wetter schien sich etwas entschuldigen zu wollen und wir genossen ein großteils trockenes Lager und konnten ohne große Probleme unsere Aktivitäten durchführen.

Zu den heurigen Highlights des abwechslungsreichen Programms gehörten:

  • Ausflug nach Hallstatt
  • Besichtigung der Salzwelten
  • Geländespiel über die „Sage von König Goiseram“
  • Wanderung zur Goisererhütte (1592m)

Das gesamte Leiterteam der Guides und Späher bedankt sich wie immer für ein tolles und aufregendes Sommerlager und freut sich schon auf das kommende Pfadfinderjahr. Bis dahin wünschen wir allen Pfadfindern und Nichtpfadfindern, Eltern, Verwandten und Bekannten einen erholsamen Sommer und schöne Ferien.
Gut Pfad!

 

 

Friedenslicht

Von   Dezember 21, 2015

Wie jedes Jahr verteilen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck auch heuer wieder das Friedenslicht. Dazu werden die Kinder -begleitet von unseren Jugendleitern- am Vormittag des 24. Dezember wieder von Haus zu Haus gehen und das Licht an die Bewohner übergeben. Zusätzlich gibt es zwei fixe Verteilstationen am Stadtplatz, sowie beim Brunnen in der Dürnau.

Die lukrierten Spenden werden für die Kinder- und Jugendarbeit in Vöcklabruck verwendet und stellen somit einen äußerst wichtigen Grundstein für unsere Pfadfindertätigkeit dar, denn sie ermöglichen uns erst eine bestmögliche Betreuung unserer Jugendlichen gewährleisten zu können.

Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Vöcklabruck wünschen allen besinnliche Feiertage und ein frohes Weihnachtsfest!

froehliche-weihnachten

Weihnachtsausflug

Von   Dezember 21, 2015

Wie es bereits lange bei uns Tradition ist, verlagerten wir auch heuer unsere Leiter-Weihnachtsfeier wieder in eine der Städte in unserer Umgebung. Dieses Mal war Gmunden das Ziel unserer Reise, nachdem wir unter anderem schon St. Wolfgang, Bad Ischl, Salzburg, Hallstatt und Schärding in den vorangegangenen Jahren besucht hatten.

Nach einer kurzen Zugfahrt, durften wir die alte Salz- und Kurstadt erst einmal auf ungewöhnliche Art und Weise entdecken. Es wartete nämlich eine weihnachtliche Fotorallye auf uns, bei der es so manche lustige Aufgabe zu erfüllen gab (So etwa ein Selfie mit einem Schwan, von uns nachgestellte Krippenszenen und vieles mehr,…).

Nach erfolgreich erledigter Aufgabe ging es mit dem „Bratlzug“ nach Kirchham, wo wir mit dem namensgebenden, und außerdem ausgezeichneten, Schweinsbraten für unsere Mühen belohnt wurden.

Nachdem dieser verdaut war, traten wir die Rückreise nach Gmunden an, wo wir bei einer ausgedehnten Laternenwanderung interessante Einblicke in die Geschichte der Stadt erhalten durften.

Danach erkundeten wir noch die lokalen Punschstände, bevor es wieder nach Vöcklabruck ging, wo wir den Abend noch gebührend ausklingen ließen.

 

GuSp SoLa 2015-Abersee

Von   August 25, 2015

Für das diesjährige Sommerlager ging es für unsere GuSp nach Abersee (Sbg). Vor der traumhaften Kulisse des Wolfgangsees verbrachten wir eineinhalb aufregende Wochen.

Neben den Aktivitäten am Lagerplatz, wie zum Beispiel: Lagerbauten errichten, Kochen, Feuerholz machen, und vielem mehr, standen unter anderem ein Ausflug auf das Zwölferhorn, sowie ein Besuch der Landesgartenschau in Bad Ischl auf dem Programm.